Samstag, 5. September 2009

Viren - Gefahr für alle Computer?

Personal Computer sind allgegenwärtig. Und alle laufen sie mit Windows. Und alle laufen Sie Gefahr, mit Viren infiziert zu werden.

Vor wenigen Tagen hatte ich mit einem versierten Fachmann eine Diskussion über Viren. Ich staune,wie normal und gottgegeben Viren, Trojaner und anderes Geseuchs angesehen werden. Man muss sich gegen Viren schützen, mit spezieller Software, und noch mehr mit dem richtigen Umgang mit E-Mails und dem Internet überhaupt. In Firmen sollen die Mitarbeiter nur gründlich geschult werden, dann passiere zu 99.9% nichts mit Viren.... eine These, die ich sehr leicht widerlegen kann.

Nur Windows ist wirklich von Viren gefährdet. Was viele nicht wahrhaben wollen: es gibt andere Betriebssystem, die sich für den heimischen oder produktiven Einsatz mindestens genausogut eignen. Es mag zwar Ansätze für Viren geben, aber bis heute sind MacOS- und Linux-Systeme fast völlig von Virenbefall verschont geblieben.

Warum Mac? Ich benutze seit 1992 Macs (daneben immer Windows bei der Arbeit, leider). Bei Windows plagt mich immer das Gefühl, es sei nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten unerwarteten Fehler (ich staune ja, dass offensichtlich Fehler erwartet werden), zum nächsten Virus oder gar zum nächsten Bluescreen, geniesse ich die Ruhe und Gewissheit, dass mein iMac einfach geht. Das ist mir ein paar Franken wert. Zugegeben, es ist ganz klar, dass sich nicht alle den Luxus eines Macs leisten wollen oder können. Das ist ein ganz anderes Thema, wo sich auch viele schlichtwegs verrechnen.

Linux läuft auf allen handelsüblichen PC und ist längst kein System ausschliesslich für Freaks mehr, besonders seit Ubuntu auf dem Markt ist. Es ist mittlerweile leichter, ein Ubuntu-System einzurichten als Windows. Man kann Ubuntu ganz leicht neben dem Windows-System einrichten, wenn man Windows doch noch braucht. Die Darstellung gerade mit Compiz-Fusion ist beeindruckend. Auf Ubuntu gibt es sehr gute Software, namentlich Firefox zum Surfen; OpenOffice steht MS Office in nichts nach (mindestens für 95% der Office-Benutzer), und die ganze Software kostet genau nichts, weil sie von der OpenSource-Gemeinschaft entwickelt wird und frei verfügbar ist. Mein kleines Netbooks läuft unter EasyPeasy, eines Ablegers von Ubuntu-Linux Speziell für Netbooks.

Spiele auf Linux? Ist natürlich etwas dürftig, aber ich halte eh eine Konsole (PlaySation, XBox und besonders Wii) für die bessere und weitaus günstigere Lösung.

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