Freitag, 31. Dezember 2010

Ein gutes Neues Jahr

Lebe lang und erfolgreich!


Montag, 27. Dezember 2010

Kommentar "Arbeitsgruppe Christen und Energie"

Die "Arbeitsgruppe Christen und Energie" (kurz ACE) hat sich die Verknüpfung Energie und Ethik auf die Fahne geschrieben. Energiegewinnung ist mit Risiken behaftet. "Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" ist ein entscheidender Leitsatz.

Nach kurzem Studium fällt mir auf, dass sich die ACE darauf beschränkt, die Kernenergie zu verteidigen. In drei von zehn Thesen wird Kernenergie namentlich genannt! Alternative Energieformen werden erwähnt, aber verniedlicht. Die ganze Plattform dient dazu, Vorteile und Unbedenklichkeit der Kernenergie zu nennen. Ein paar Schwierigkeiten werden zwar dargelegt, aber in der Beurteilung als "technisch gelöst" eingestuft.

Dies, meine Herren (Anm.: der Vorstand besteht nur aus Männern), ist nicht neutral, nicht konfessionell und schon gar nicht politisch! Es beschleicht mich das Gefühl, dass die ACE im Auftrag von Energiekonzernen handelt. Das Attribut "christlich" scheint eingestreut, denn Christen neigen dazu, Meinungen von Mitchristen unkritisch zu übernehmen. Sie bieten keine ethische Auseinandersetzung mit Energie, sondern versuchen, Kernenergie christlich "reinzuwaschen".

Ihr Aussagen in "Kernsätze 2009 - "Warum es eine baldige AKW- Volksabstimmung braucht"
  • dass AKWs hierzulande sicher betrieben werden
  • dass die Entsorgung der nuklearen Abfälle als technisch gelöst betrachtet werden kann.
zweifle ich grundsätzlich an.

Meine bescheidene Meinung:
  • Die Gewinnung und Aufbbreitung von Brennmaterial ist mit menschlichem Leid und Umweltzerstörung verbunden, auch für unsere Kraftwerke. (Berner Zeitung 20.12.2010) "... Das heisse, dass Uran aus fragwürdigen Quellen stammen könnte". Dies halte ich für das kleinste und einzig lösbare Problem
  • Die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen mit einer Halbwertszeit von mehr als 30'000 Jahren ist bislang ein ungelöstes Problem. Es gibt keine Endlager bisher! Die Vorstellung, ein für mehrere 100'000 Jahre sicheres Endlager zu erschaffen, ist schlichtwegs eine menschliche Selbstüberschätzung.
  • Gefahren: der Unfall von Tschernobyl ist bald 25 Jahre her. Über Ursache und Folgen gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass nur mit immensem Aufwand  eine noch grössere Katastrophe von kontinentalem Ausmass verhindert wurde. Die Sicherheitstechnik hierzulande ist wesentlich besser; die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ist enorm klein, aber möglich. Das schwächste und zugleich stärkste Glied ist der Mensch, Unfälle können passieren, aus Unachtsamkeit oder aus Vorsatz.
Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist in der Kernenergie nur schwer zu erkennen.
    Die These "Nukleare (kernphysikalische) Energie aus dem Innern der Sonne ermöglichte die Entstehung und die Entwicklung der Organismen auf der Erde bis hin zum Menschen" ist richtig, aber fehl am Platz. Gott hat die Sonne und die kernphysikalischen Vorgänge im Griff. Wir auf der Erde haben die Kernenergie nicht im Griff!

    Samstag, 25. Dezember 2010

    1. Schweizer Twittersong: When All Tweeps Tweet

    Es war mir ein grosser Spass und Ehre, bei diesem Projekt mitzumachen! Mehr gibt es nicht zu sagen. Merci an @sebinomics für's tätschmeistern und @dworni für's drumherum!



    Download als MP3

    when all tweeps tweet
    by sebastiano mereu


    i tweet yin, you retweet yang
    @myname big, i DM bang
    you're the :P to my 2.0
    i'm the millionth subscriber to your show
    show me the My to yourSpace
    throw me a sheep in my face(book)-mark my tweet
    there's nowhere else we would rather meet


    bits and bytes are the highest heights
    in a digitized world ruled by a bird
    that leads with feeds and retweets tweets
    TV is obsolete,.. when all tweeps tweet


    @yourname is what i write
    when i want you here by my side
    i confide myself to a bird
    it ain't absurd, i'm not a nerd
    140 signs can shake 300 giants
    a tinyurl will link me to you
    i will prove that my tweet is true

    Freitag, 24. Dezember 2010

    Fröhliche Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

    Es ist gesagt, was gesagt werden soll.
    Es ist getan, was getan werden soll.

    Kommen wir diese Tag etwas zur Ruhe und machen eine Verschnaufpause.
    Quality-Time. Work-Life-Balance. Entschleunigung. Nenne es, wie du willst!

    Und nicht vergessen: Happy Birthday, Jesus Christ!

    Mittwoch, 22. Dezember 2010

    Ungarn, Fidesz und die Schweiz

    Darf man die SVP als konservativ bezeichnen?
    Das darf man auf jeden Fall, ohne es weiter zu kommentieren.

    Darf man die SVP als national orientiert bezeichnen?
    Zur Abgrenzung: die SVP ist nicht die PNOS und nicht die SD!
    Doch mit ihrem Kampf gegen alles, was nicht seit Urzeiten zur Schweiz gehört, mit ihrem Slogan "Schweizer wählen SVP" setzen sie doch sehr auf nationale Werte.

    Ich lehne mich aus dem Fenster und nenne die SVP nationalkonservativ. Mit diesem Ausdruck ist der Link geschlagen zur ungarischen Fidesz-Partei um Ministerpräsident Viktor Orbán.

    Orbán und Fidesz wollen dem Land eine neue nationale Identität zurückgeben. Fidesz hat seit den Wahlen letzten April eine Zweidrittelsmehrheit im Parlamant. Nun gefällt es Herrn Orbán an der Macht. Mit einer solchen Mehrheit kann er quasi machen, was er will. So wird ab Januar die Pressefreiheit stark eingeschränkt, denn es muss mit Bussen rechnen, wer Beiträge veröffentlicht, die dem Land schaden. Willkür ist vorprogrammiert! Als das Verfassungsgericht gegen einen Entscheid protestierte, wurde es mit parlamentarischer Mehrheit kurzerhand als "nicht zuständig" ausgehebelt.

    Dies sind die gröbsten Beispiele, wie eine Demokratie, die auf den vier Säulen Gesetzgebung, Regierung, Gerichte und Medien basieren sollte, ausgehebelt wird. Wer dies nach nur acht Monaten an der Macht zustande bringt, hat noch ein paar Trümpfe mehr im Ärmel.

    Kummer bereiten mir die oben angetönten Ähnlichkeiten mit der SVP. Beide sind in den letzten Jahren stark nach rechts gerückt. Sollte diese eines Tages wirklich die Mehrheit im Parlament haben, mit einer charismatischen Führerfigur wie Christoph Blocher, dann kann ich mir ein paar Szenarien vorstellen, wie mit Angstmacherei und ein paar markigen Initiativen die Pressefreiheit und die Gerichtsbarkeit ebenso ausgehebelt und übergangen wird, wie es zur Zeit mit den Völkerrechten und Artikel 8 der Bundesverfassung geschieht.

    Beobachten wir genau, was in Ungarn geschieht!
    Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.
    „Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.“
    Ovid, römischer Dichter, bürgerlich Publius Ovidius Naso

    Quellen:
    Berner Zeitung 20.12.2010: «Ungarns Regierung schafft die Demokratie ab»
    Neues Deutschland, 01.11.2010: König Orbán schleift die Demokratie
    Wikipedia-Artikel zu Viktor Orbán und Fidesz – Ungarischer Bürgerbund
    Homepage Fidesz und SVP 

    Donnerstag, 16. Dezember 2010

    Etwas über Weihnachten: Weihnachts-Revoluzzer

    Schweizer Twitterer kennen das: es ist wieder #TwichtelnCH Zeit. Mein unbekannter Twichtel hat mir heute ein Youtube-Video gesendet.

    Es ist eine kleine Abrechnung mit der Konsumgesellschaft und Gedankenstütze an den Ursprung. Ich finde den Inhalt mehr als nur einen Gedanken wert. Und geteilte Freude sei bekanntlich doppelte Freude. http://weihnachtsrevoluzzer.ch




    Montag, 13. Dezember 2010

    "Jede Rappe zellt" und die Twitterer

    Leumund hat bekannt gegeben:
    Für jeden neuen Twitter-Follower und jeden neuen Facebook Fan den ich von heute bis nächsten Freitag, 17.12.2010 um 20 Uhr mehr habe spende ich jeweils einen Franken* an Jeder Rappen zählt.
    Tolle Idee! Nun gibt es einen Haufen Leute, welche mit dem blutten Zeigefinger auf Leu zeigen, das sei nur eine Promo-Aktion, wo er selber am meisten profitieren würde.

    Ja, und?

    Leute, die ihr so gescheit seid und Leus Aktion verurteilt, was tut ihr denn Gutes? Nein, sagt es nicht, der edle Spender will ja ungenannt bleiben.

    Was interessiert es JRZ, was interessiert es die Kinder im Krieg, ob Leu wirklich aus total uneigennützigen Antrieb gespendet hat? Ist es nicht so, dass keiner wie er JRZ in Twitter zum Thema macht (ok, wieder mit Hilfe von euch Motzern) und in diesem Sog den einen oder anderen Franken in die JRZ-Kasse spült? Wie zum Beispiel die Spontan-Aktion von @tocaya am Sonntag Abend.

    Donnerstag, 9. Dezember 2010

    Adventskalender



    Ich distanziere mich in aller Form von der Verherrlichung von Alkohol, ich mag selber Bier gar nicht so gern. Aber die Idee ist witzig.

    Dienstag, 7. Dezember 2010

    Resumé des Media Center Days

    Eine Vielfalt von Fernbedienungen
    Letzten verschneiten Sonntag weilten ein paar Geeks in der Wohnstube von Martin @pokipsie Rechsteiner, der uns eine Reihe verschiedener Media Center vorgestellt hat:
    • Logitech Revue mit Google TV
    • Boxee Box
    • Popcorn Hour NMT C-200
    • Apple Mac mini
    • Apple TV
    Mein persönliches Resumée: Sowohl Google TV wie auch die Boxee Box glänzen mit einer Fülle von Möglichkeiten, die leider vielfach noch schlummern. TV-Stationen sperren sich mit allen Mitteln gegen den Ausverkauf ihrer Pfründen. Ich denke, dass Google TV als "Grossmacht" eher als Boxee das nötige Gewicht mitbringt, um Bewegung in die Medienlandschaft zu bringen.
    Leider merkt man nur zu gut, dass die Produkte schnell auf dem Markt mussten, es gibt noch unzählige Baustellen in der Software. Beide Produkte (wie auch das Popcorn-Teil) haben enormes Potential, das Leben im Wohnzimmer nachhaltig zu verändern.

    Apple TV verfolgt einen etwas anderen Weg. Das Angebot ist vergleichsweise karg, es können Musik und Filme aus dem lokalen Netzwerk (vorzugsweise iTunes) abgespielt und lokale Fotos (vorzugsweise iPhoto) gezeigt werden. Weitere Angebote sind Youtube (wie bei allen gesehenen Centern) und Flickr sowie natürlich das Media-Angebot aus dem iTunes-Store (vor allem Kauf und Miete von Filmen). That's it (Irrtum vorbehalten)! Dafür erscheint es im Gegensatz zu Boxee und Google TV sehr übersichtlich und ausgereift. Apple TV macht vor allem dort Sinn und Spass, wo es in eine vorhandene Apple/iTunes-Infrastruktur eingebunden werden kann.

    Montag, 6. Dezember 2010

    Mit dem iPad in die Digitale Welt einsteigen Teil 1

    Meine Eltern haben sich bisher erfolgreich gegen Computer, WWW und sonstiges digitales Zeug gewehrt, mit Ausnahme vom Mobiltelefon. Die Schwelle für einen Einstieg wird ja mit den Jahren nicht geringer. Meine persönliche Hoffnung war schon lange, dass ein Computer so einfach zu bedienen sei wie ein Handy. Und dann kam

    Das iPad

    Vor einer Weile habe ich ein iPad gekauft mit dem Gedanken, das für meine Eltern bereit zu machen. Klar habe ich es in dieser Zeit "für meine Zwecke" benutzt, und gopf, es fällt mir nicht leicht, es abzugeben, das Ding ist toll zum surfen. Doch seit Samstag ist es in den richtigen Händen.

    Konfiguration:
    Internet: Natürlich wird das iPad mit dem Internet verbunden, und zwar mit dem gratis erhältlichen Hispeed 300 von Cablecom. Es ist erst 6-7 Jahre her, dass wir nur 256 kbps-Internet hatten und das ging auch. Eine 3G-Verbindung wäre vom Handling her natürlich besser und unabhängiger, aber das bezahlt man dann auch.
    Email/Kalender/Kontakte: Ich habe einen Gmail-Account eingerichtet, mit einer Exchange-Anbindung (http://m.google.com/sync). So sind ihre Daten sicher in der Wolke eingebettet und ich kann ihnen von fern auch mal das Adressbuch pflegen. Kalender werden wir zum Teil teilen, was unter Umständen Sinn macht, weil sie regelmässig unsere Kinder betreuen.
    Airplay: mit der iPod App wird die Musik auf die Stereoanlage gestreamt. Das rechtfertig die paar Franken extra für den Apple Airport Express
    Apps: vorerst werden die Apps knapp gehalten:
    Daneben kommen auf der zweiten Seite ein paar Apps mit Radios,  Rezepten, Zeitschriften. Auf einer dritten Seite sind ein paar Spiele, ebenfalls zum entdecken.

    Die ersten Schritte sind verhalten, aber sehr interessiert. Wir haben bereits die ersten Emails erhalten. Nach einer Weile werde ich an dieser Stelle einen ausführlichen Erfahrungsbericht erscheinen lassen.

      Mittwoch, 1. Dezember 2010

      Diplomatie und Wikileaks

      Wikileaks hat es geschafft, die Weltdiplomatie mal schnell ziemlich auf den Kopf zu kehren.

      Diplomatie ist die Kunst und Praxis im Führen von Verhandlungen zwischen bevollmächtigten Repräsentanten verschiedener Gruppen oder Nationen. Das Wort wird verwendet für die Beziehungen unter Nationen an sich wie auch als Ausdruck eines geschickten vorsichtigen Umgangs mit Mitmenschen.

      Diplomatie zeichnet sich aus durch:
      • Freundliches und wohlwollendes Auftreten
      • Vernetzung von verschiedenen Gesprächspartnern
      • Beobachten des Gesprächspartner und Erkennen von Stärken und Schwächen
      Aber auch
      • Gezielt Informationen streuen oder vorenthalten
      • Schmieden von Pakten zum Nachteil Dritter
      • Intrigen wie in jedem Kindergarten auch.

      Zugegeben, einige Infos, die jetzt geleakt wurden, sind etwas heikel. Generell dürfte s aber ein Gewinn sein, wenn jeder vom anderen die ehrliche Einschätzung weiss. Man macht reinen Tisch und beginnt die Diplomatie auf Feld eins, alle auf Augenhöhe. Könnte mittelfristig einen guten Effekt in der Weltdiplomatie hinterlassen. Nicht ausschliesslich, ganz klar, einige fühlen sich ans Bein bepinkelt.

      Noch etwas: GENAU JETZT wird Julian Assange eine Vergewaltigung vorgeworfen? Wie offensichtlich ist denn dieser Schachzug?

      Dienstag, 30. November 2010

      Vielfältige Kommunikation

      Telefon klingelt:

      T: "Hallo Lina!"
      L: "Hallo Tina!"
       
      Austausch von freundlichen Höflichkeiten oder höflichen Freundlichkeiten.

      L: "Du sag mal, was ist mit dir los? Du antwortest seit geschlagenen 20 Minuten meine Twitter-Mention nicht."

      T: "Ja, ich war jetzt grad mal kurz mit der Arbeit beschäftigt. Chas giz, weisch! Was hast du denn geschrieben?"

      L: "Ach Süsse, ich habe dir nur gesagt, dass ich dir eine Direct Message geschickt habe."

      T: "Du schickst mir dauernd DM. Um was ging es denn?"

      L: "Es ging darum, dass du bitte mein Mail beantworten würdest und das SMS von gestern nicht vergessen sollst."

      T: "SMS von gestern? Welche denn?"

      L: "Dasjenige, dass ich dir einen Fax mit dem Flyer geschickt habe."

      T: "Aha, ja, und das ist alles?"

      L: "Ja, das ist alles. Kannst du jetzt bitte mein Mail beantworten wegen dem Wochenende?"

      T: "Liebe, ich habe dir doch auf MSN geschrieben, dass du eine Facebook-Nachricht bekommen hast."

      L: "Ah ja? Und wie ist deine Antwort?"

      T: "Noch keine. Ich habe dir geschrieben, dass du mich ansykpen sollst."

      Montag, 29. November 2010

      Nächster Streich nach der Auschaffungsinitiative

      Die Auschaffungsinitiative wurde angenommen. So weit, so schlecht. Die gezielte Desinformation der SVP hat gewirkt, das Volk ist darauf reingefallen, doch das Volk ist der Souverän und hat damit recht.

      Artikel 8 der Bundesverfassung sagt: 
      1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
      2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.
      Das wird bei der Umsetzung der Initiative Probleme geben, weil ganz offensichtlich ungleiches Recht angewendet wird. Wir brauchen einen Plan!


      Es ist ja wohlbekannt, dass die allermeisten Straftäter Männer sind. Es ist in dem Fall als nächster Schritt logisch, in dieser Bevölkerungsgruppe für Ordnung zu sorgen

      Wir wissen ja seit der Abstimmung, dass der Kanton Schwyz der schweizerischste aller Kantone ist. Mir wurde versichtert, dass es ein starkes Gefälle gäbe und es am Zürichsee ziemlich anders aussehe. Umso schweizerisches muss es im südlichen Teil des Kantons sein.

      Mein Vorschlag: straffällig gewordene Schweizer werden nach Verbüssung der Strafe in ein Reservat im Kanton Schwyz deportiert. Wo genau, wäre noch zu definieren. Man montiere einen starken und hohen Zaun darum herum und überlasse die Herren Straftäter sich selber. Aus den Augen, aus dem Sinn, Problem erledigt. Um die Menschenrechte müsste man sich kaum Sorgen machen, die werden nicht mehr tangiert wie bei anderen Deportationen auch.

      Und für die übrig geblieben Damen Straftäterinnen finden wir auch noch etwas. Ganz traditionellen Küchen- oder Putzdienst zum Beispiel.

      Fahrstil und Benzinverbrauch

      Wenn ich meinen alten Twingo so bewege, wie ich es eigentlich gerne möchte, nämlich zügig und öfter mal mit Vollgas, dann verbrauche ich im Mittel 6.6 Liter Benzin pro 100 Kilometer.

      Wenn ich bewusst defensiv fahre, das heisst Vollgas vermeide, generell mit kleinen Drehzahlen fahre, die Reifen etwas mehr als vorgeschlagen aufpumpe, dann sind es noch 5.8 Liter.

      Man lese daraus: nur alleine mit dem Anpassen des Fahrstils schafft man es leicht, 12 Prozent weniger Benzin zu verbrauchen. Und ich war dabei ganz sicher kein Verkehrshindernis (solange man Autofahrer, die sich ans Tempolimit halten, nicht als Hindernis ansieht).

      Leider hat der Twingo keinen Bordcomputer, der irgendwelche Verbrauchsstatistiken führt. Zum Glück gibt es Apps, die einem diese Arbeit abnehmen, wenn man jedesmal beim Tanken den Kilometerstand und die getankte Menge einträgt.

      Die iPhone-App meiner Wahl ist "Treibstoffverbrauch", die aus der Kampagne Eco-Drive stammt. Weitere gute Apps sind "Tankbuch" oder dessen kostenpflichtige Variante "Tank Pro", welche die Daten in Google Docs sichern kann.

      Mittwoch, 24. November 2010

      Scanner Pro (iPhone App)

      Ab sofort ist die App "Scanner Pro" für CHF 1.10 (statt 7.70) zu haben.

      Mit Scanner Pro werden Dokumente mit der iPhone-Kamera fotografiert, ein- oder mehrseitig.
      In einem zweiten Schritt werden die Bilder zugeschnitten an ein Format (zum Beispiel A4) angepasst. Das Dokument wird danach zu einem PDF aufbereitet.
      Das Ergebnis lässt sich an eine iDisk oder anderen WebDAV-Server, an die Dropbox, nach Evernote oder nach Google Docs hochladen, als Email versenden oder per WLAN auslesen.

      Als Besonderheit (wer es denn wirklich noch braucht) lässt sich das Dokument an einen beliebigen Fax versenden. Diese Option kostet allerdings als In-App-Kauf pro Dokument CHF 1.10 extra.

      Ganz klar, dass eine kleine App aus dem iPhone keinen vollfertigen Dokumentenscanner macht. Aber um unterwegs mal schnell ein Plakat, eine Liste oder eine Skizze aufzunehmen, zu sichern und zu verteilen, ist die App sehr gut, da praktisch immer verfügbar. Mit dem Aufbereiten des Dokuments geht Scanner Pro einen grossen Schritt weiter als die Evernote-App, die "nur" das aufgenommene Bild speichert. Mein erstes Dokument glänzt auch nicht grad mit einer druckfertigen Qualität, ist aber problemlos und sauber lesbar.

      Download des 4-seitigen Testdokuments (2.9 MB)

      Montag, 22. November 2010

      Abstimmungssonntag 28.11.2010, meine Voten

      Ausschaffungsinitiative und Gegenvorschlag
      Mich stört an der Initiative vor allem der Stammtischton. Man spürt, dass ein paar Schweizer Mannen beim Bier zusammengesessen sind und beschlossen haben, "dem kriminellen Pack einmal den Garaus zu machen". Text auf Bierdedckel aufgesetzt, fertig! Die möglichen Delikte sind zufällig gewählt. Zum Beispiel sind Raser oder Finanzdelikte ausgeschlossen. Ein so schludrig aufgesetzter Text hat in der Verfassung, dem obersten und wichtigsten Dokument unseres Rechststaates, nichts zu suchen.

      Der Gegenvorschlag demgegenüber ist wesentlich überlegter ausgearbeitet. Die Frage Ausschaffung oder nicht stellt sich nicht mit dem Delikt, sondern mit der Dauer der Haftstrafe.

      Also: wenn du  schon meinst, dass etwas gehen muss, dann stimme Nein zur Ausschaffungsinitiative und Ja zum Gegenvorschlag, Stichfrage natürlich Gegenvorschlag.

      Mein persönliches Votum:  beide Anträge sind abzulehnen, Stichfrage ist mit "Gegenvorschlag" zu beantworten. Mit der heutigen Gesetzgebung können bereits Kriminelle ausgeschafft werden (und werden jährlich ca. 400 ausgeschafft!). Dies zu automatisieren bringt keine zusätzliche Sicherheit, sonder nur einen Haufen Probleme und Kosten.

      Man darf eines nicht vergessen: es geht nicht um die Frage Ausschaffung oder Haftstrafe! Ein Ausschaffung geschieht immer nach Verbüssung einer Strafe. Das kommt teuer, wie bekannt ist.

      Siehe auch Blogeintrag vom 18.10.2010


      Steuerinitiative
      Für die Steuerinititiatrive werde ich ein Ja einlegen.
      Die Voten, dass auch er Mittelstand dann mehr Steuern zahlen müsse, ist schlicht an den Haaren herbeigezogen. Ganz klar, dass einige wenige sehr gut verdienende Leute tiefer in die Tasche greifen müssen (die geben jetzt Geld aus für Werbung gegen die Initiative); die zusätzlichen Einnahmen kommen der Allgemeinheit zu Gute, in Form von Aufträgen an die Wirtschaft (das bedeutet zusätzliche Arbeitsplätze, liebe Angstmacher!), in Form von Entlastungen für die niedrigeren Einkommen oder zum Schuldenabbau.

      Samstag, 20. November 2010

      Avatarday 2010

      Nur ein paar Eindrücke vom Avatarday 2010. Vollbild mache, zrügglige, entspanne, gniesse.....





      Merci Barbara! Het gfägt u het sech glohnt! Nächschts Jahr ume?

      Ueli, der Maler

      Bundesrat Ueli Maurer scheint etwas gefunden haben, dass er kann: Malen!
      Siehe Bericht im Bund vom 17.11.2011

      Den sein eigentlicher Job als Departementsvorsteher des VBS, überfordert ihn zunehmend.
      In vorgelegtem Armeebericht zur Zukunft unserer Streitkräfte standen die Eckzahlen 80'000 Mann Stärke, 5 Millionen Dienstage und max. 4.4 Mia. Kosten. Diese Zahlen waren bunt zusammengewürfelt ohne jegliche Grundlage. Es fehlten zum Beispiel der Hinweis auf Synergien mit den uns umgebenden und damit schützenden Armeen. Offensichtlich wird an einem (wenn auch verkleinerten) Trachtenverein festgehalten.

      Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates hat den Bericht faktisch zurückgewiesen.

      Darum, Ueli, beschränke dich doch auf das Malen von bunten Bildern. Das kannst du!

      Freitag, 19. November 2010

      Obama und Körpersprache

      Reden wir einmal über Körpersprache. Nicht, dass ich wirklich eine Ahnung davon habe, aber dann und wann schnappt man etwas auf, wie etwas zu deuten sei oder wie man sich verhalten sollte.
      Barack Obama ist zur Zeit der mächtigste Mann der Welt. Er macht seine Job gut, besonders angesichts der Pfeife von Vorgänger und den schwierigen Zeiten.
      Seine Gestik mit anderen Staatsoberhäuptern ist eindeutig: "ich bin dir wohlgesonnen, du bist willkommen bei mir, aber der Chef bin ich!" Finde ich persönlich schwierig undiplomatisch. Beispiele?


      Zum ersten Mal darauf hingewiesen wurde ich mit diesem Bild, als Bundesrätin Doris Leuthard in Washington zu Besuch war. Die Diskussion führte zu Tage, dass er das halt als Freund eines kleinen unbedeutenden Landes tun würde.


      Heute morgen bin ich zufällig über ein anderes Bild mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gestolpert. Bei Deutschland kann ja keine Rede von klein und unbedeutend sein. Dann liegt das wohl an seinem freundlich-väterlichen Umgang mit Frauen. Machen wir uns auf die Suche!


      Nein, es liegt auch nicht am Geschlecht. Hier die wohlwollende Geste wieder zu sehen, diesemal mit Präsident Mahmud Abbas, Palästinensische Autonomiegebiete. Im Hintergrund Premierminister Benjamin Netanjahu, Israel


      Doch auch andere Grosse der Welt (Staatspräsident Nicolas Sarkozy,Frankreich,1.65m) nimmt er beschützend unter seine Hand.


      Ebenfalls Staatschefs von richtig grossen ländern. Präsident Dmitri Medwedew (1.62m) von Russland (17.075.400 km²)


      Auch Gordon Brown, früherer Premierminister von Grossbritannien wird wie Untergebener begrüsst.


      Ein noch fast schlimmeres No-Go ist der "Schwiegervater-Griff", den er bei Premierminister Manmohan Singh anwendet. (Früher wurde der Griff von potentiellen Schwiegervätern angewendet, um am Ellbogen zu ertasten, ob die Lymphknoten geschwollen seien. Deutliches Zeichen von Syphilis).

      Donnerstag, 18. November 2010

      Ricardo Lumengo, Wahlbetrüger

      Ricardo Lumengo hat im Vorfeld der Wahlen 44 Wahlzettel als Beispiel ausgefüllt, von denen dummerweise ein paar tatsächlich den Weg in die Urnen fanden. So weit, so schlecht!

      Ich mag mich erinnern, dass Parteien (die Couleur lassen wir jetzt mal ausser acht) in ihrer Wahlwerbung abermals Vordrucke beigelegt haben. Einig gehen so weit (kommt eher bei Abstimmungen vor) dass sie Erklärbär spielen und genau aufzeigen, wo man als direktdemokratische/r Schweizer/in JA oder NEIN oder einen Namen einsetzt, natürlich mit dem Wunschresultat als Beispiel. Wen bringt man wohl so an die Urne?

      Alle, die jetzt auf Lumengo zeigen, besonders die Politiker, besonders seine Stammpartei, die SP, sind ein verlogenes Pack! Lumengo hat getan, was ALLE anderen auch tun, mit dem Unterschied, dass er etwas ungeschickt vorgegangen ist.

      Was glaubt ihr denn, in wievielen Haushalten die Unterlagen eingesammelt werden und vom Familienoberhaupt ausgefüllt werden? Dasselbe passiert z.B. in Altersheimen. Manchmal kommt es an den Tag, meistens nicht.

      Beispiel Gemeindeversammlungen: Erstens sind die mit einer Betiligung von wenigen Prozenten (Bei uns vielleicht jeweils 2%) überaus repräsentativ. Manchmal wird man am Eingang persönlich von jemandem begrüsst, der einem den Tipp gibt "richtig" zu wählen/stimmen.

      Also hört auf, mit dem Finger auf Herrn Lumengo zu zeigen! Gerade Anhänger meiner Lieblingspartei möchte ich an den 19. März 1994 erinnern, als Dr. Christoph Blocher seinen Wahlknopf sowie denjenigen seiner nicht anwesenden Sitznachbarin gedrückt hat, also zwei Stimmen abgegeben hat. Die Auswirkungen einer Stimme von 246 Parlamentariern ist wesentlich grösser als 44 Stimmen von 700'000 Wahlberechtigen im Kanton Bern. Dieser Herr wurde nur gerügt, wurde seither sogar Bundesrat und zieht nach wie vor die Fäden.

      Dienstag, 16. November 2010

      Taschenrechner PCalc 42

      Mein Taschenrechner auf dem iPhone heisst sich
      PCalc lite, der mit der 42.
      Mein Anforderungen waren:
      • UPN/RPN Umgekehrte Polnische Notation 
      • Technische Funktionen: Kreisfunktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen etc.
      • Mehrere Wertespeicher
      Ich habe einige Versuche gestartet, etwas günstiges und ansehnliches zu finden, das meinen Bedürfnissen entspricht.
      Die Grundversion von PCalc Lite ist gratis. Ich habe mir für CHF 1.10 das "Multiple Line Pack" geleistet, damit, mehrere Linien dargestellt werden. Alle Optionen resp. die Vollversion von PCalc kosten total CHF 11.00.

      Thema UPN (Umgekehrte Polnische Notation): normalerweise lautet die Tastenfolge bei einer Rechnung [2 + 2 =], das Resultat ist 4.
      In der Umgekehrte Polnische Notation tippe ich hingegen [2 ENTER 2 +] und erhalte als Resultat 4. Was auf den ersten Blick kompliziert erscheint, ist gerade Mehrfachoperationen mit Zwischenergebnissen bequemer. UPN kann in PCalc als Option gewählt werden.


      Normalerweise arbeite ich im Büro nach wie vor mit dem alten HP-42S oder dem HP-49G+, aber falls die einmal nicht zur Hand sind, habe ich mit PCalc ein sehr brauchbare Alternative.

      PCalc von TLA System Ltd. ist für iPhone, iPod touch und iPad verfügbar.

      PCalc lite im iTunes Store
      PCalc im iTunes Store (Vollversion)


      aendu2null wohin?

      Es wird Zeit, mir ein paar Gedanken zu machen über die Bloggerei.
      Es ist so: ich führe drei Blogs:
      Meine Gedanken: macht es Sinn, die drei Blogs wie gehabt zu unterhalten, oder ist es sinnvoller, die Inhalte in einen Blog zu bündeln?
      Ist dieser Blog hier noch ernst zu nehmen, wenn im Post vorher und nachher Witze gemacht werden?

      Wie handhabst du das?


      Hochzeitskutsche


      Hochzeitskutsche (tonemapped)
      Ursprünglich hochgeladen von Andreas Aerni
      Der Grund für diesen Eintrag ist im Prinzip nur ein Funktionstest.

      Ende August hat mein Bruder geheiratet und hatte das Glück (und den Onkel), dass er mit einer noblen britischen Karosse herumchauffiert wurde. Der Jaguar war so nett und ist für mich ein Weilchen Modell gestanden.

      Plastiksack / Plastic Bag

      Ein Plastiksack auf der Suche nach seinem ganz persönlichen Sinn.
      Beeindruckende Geschichte in wunderschönen Bildern. Nimm dir die 18 Minuten Zeit.

      Montag, 15. November 2010

      Schnee in Züri

       

      Meldung der Zürcher Polizei:
      In Zürich hat es rund 20 cm Schnee.
      Bitte vorsichtig fahren!!!

      Sonntag, 14. November 2010

      Kernenergie und die Folgen

      Lange war ich der Meinung, dass Atomkraft zwar alles andere als harmlos sei, aber durchaus in Griff zu kriegen sei. Immerhin setze sie kein giftigen Gase frei und die Menge des Abfalls ist überschaubar.

      Ich musste umdenken. Zwei Filmbeiträge haben mir verdeutlicht, dass Energie aus Kernspaltung, das heisst dessen Gefahren und dessen Abfallproblem nicht lösbar ist. Etwas Hoffnung setze ich auf das Konzept der Kernfusion (Versuchreaktor ITER in Cadarache, Frankreich), aber noch gibt es zuviele Unbekannten.

      Der erste Beitrag handelt vom Atomunfall in Tschernobyl im April 1986. Man mag sagen, dass in "unseren" Kraftwerken konzeptbedingt so etwas nicht passieren kann. Meiner Meinung nach ist es keine Frage, ob ein weiterer Unfall passiert. Passieren wird er, bei aller Unwahrscheinlichkeit. Die einzige Frage lautet "wann". Klar, der Film mag einseitig informieren, aber offensichtlich sind wir nur knapp einer noch wesentlich grösseren Katastrophe entgangen.

      Einen zweiten Beitrag zur Problematik von radioaktivem Abfall, wie er eben in Deutschland wieder entfacht ist, wurde im WDR ausgestrahlt. Auch hier: der Beitrag informiert einseitig, die Problematik ist aber nicht von der Hand zu weisen.
      Der WDR-Beitrag kann nicht eingebunden werden, darum verlinke ich:

      "Atommüll-Endlager verzweifelt gesucht" (oder direkt als MP4)

      "Die wahre Geschichte von Tschernobyl"
       (Playlist aus 10 Teilen, Dauer ca. 93 Minuten)


      Die Stadt Bern kriegt mit der Initiative "Energiewende Bern" die Chance, ein deutliches Zeichen zur Energiepolitik zu setzen.

      Montag, 1. November 2010

      Baby-Elefant ist zu neugierig


      Der Kleine war etwas zu neugierig am Wasserloch. Seine Sippe hat ihn aus der Situation rausgeboxt und er ist mit Blessuren am Rüssel davon gekommen.

      Montag, 18. Oktober 2010

      Zur Ausschaffungsinitiative

      Bisher ist das Ausweisen von Ausländerinnen und Ausländern folgendermassen geregelt:
      Art. 121 Abs. 2 Bundesverfassung: Ausländerinnen und Ausländer können aus der Schweiz ausgewiesen werden, wenn sie die Sicherheit des Landes gefährden.
      Artikel 121 und dazugehörige Gesetze und Verordnungen ermöglichen den Behörden bereits heute, in dringenden Fällen ausländische Straftäter vor die Grenze zu stellen.

      Der Artikel 121 wird gemäss Initiative ergänzt:
      Art. 121 Abs. 3 (neu): Sie (= die Ausländerinnen und Ausländer) verlieren unabhängig von ihrem ausländerrechtlichen Status ihr Aufenthaltsrecht sowie alle Rechtsansprüche auf Aufenthalt in der Schweiz, wenn sie:
      a. wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts, wegen einer Vergewaltigung oder eines anderen schweren Sexualdelikts, wegen eines anderen Gewaltdelikts wie Raub, wegen Menschenhandels, Drogenhandels oder eines Einbruchsdelikts rechtskräftig verurteilt worden sind; oder
      b. missbräuchlich Leistungen der Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe bezogen haben.

      Es folgen ergänzende Absätze 4 bis 6
      Die Initiative verlangt, dass Straftäter ausgewiesen werden, und dies automatisch bei eine zufälligen Auswahl von Tatbeständen. Vermögensdelikte werden dem stereotypen Ausländer gemäss SVP nicht zugetraut.

      Wo ist bitte ist der Unterschied, ob jemand Schweizer oder nicht Schweizer ist? Ist der Einbruch schlimmer von einem Ausländer? Klar, bei gewissen schweren Taten, die effektiv die Sicherheit gefährden, mag es als Massnahme angebracht sein, dafür steht ja der Art. 121 Abs.2. Die automatische Ausschaffung wird aber in einzelnen Fällen wesentlich mehr Probleme bereiten, als dass es nützen kann. Man denke an den kleinen Dealer, der zurück in ein Land geschickt wird, wo ihm Folter droht. Die Tat gehört bestraft, und zwar gerecht, das heisst für alle gleich. Eine doppelte Bestrafung durch Ausschaffung, möglicherweise in ein unsicheres Land, ist nicht gerecht.

      Das Argumentarium der SVP lässt die bisherige Gesetzgebung völlig ausser acht, sondern stützt sich auf irgendwelche Statistiken der bösen Ausländer. Die Initiative ist ein Profilierungs-Thema der SVP, um die Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz zu schüren. Sie ist ohne jede Notwendigkeit entstanden, sie automatisiert nur bestehende gesetzliche Möglichkeiten.

      Die Initiative UND der Gegenvorschlag ist klar und deutlich abzulehnen; das kleinere Übel ist dabei der Gegenvorschlag.

      Samstag, 16. Oktober 2010

      Durchstich des Gotthard-Tunnels am 15.10.2010

      War es nicht ein bewegender Moment gestern, als die TBM "Sissi" den Durchbruch von Süd nach Nord geschafft hat? Als Bauingenieur, auch wenn ich keinen Strich für da Projekt gewirkt habe, hatte ich etwas feuchte Augen gestern. Und zwei (Alt-) Bundesräte, die sich wie Brüder mit Tränen in den Augen in die Arme fallen, ungeachtet aller politischen Differenzen ihrer Parteien, hat doch eine riesige Symbolkraft. Das Wort heisst nicht "Yes, we CAN!" sondern, "Yes, we DO!"

      Ach, ich möchte noch viel schreiben, aber genug des Pathos! Schaut selber!

      Freitag, 3. September 2010

      Ernst bleiben für eine ernste Sache? Federer vs. Nadal


      Der vorherige Eintrag war nicht ganz das, was ich eigentlich zeigen wollte; drum nochmal das "Making Of"

      Montag, 30. August 2010

      CD-Review: Tanja Dankner - Somewhere

      Vor einer Weile haben Tanja Dankner und ich den Deal gemacht, signierte CD gegen Review im Blog - Here it is!

      Wie kommt's? Tanja nutzt neue Medien leidenschaftlich. Schon 2005 hat sie einen Podcast "Swisspodcast" produziert, wo man Einblicke in ihr Musiker-Dasein erhielt. Während der Enstehung des Albums gab es sporadisch "Arbeitsgucklöcher" via Youtube und Twitter. Jetzt, wo der Launch der CD ansteht, ist sie vermehrt zu lesen. Sie nutzt dabei Twitter nicht nur als Linkschleuder, sondern sucht den Dialog. So soll es sein!

      Die CD "Somewhere": um die Qualität der Scheibe zu erfassen, reicht einmal hören nicht. Beim ersten Mal vermisst man einen eingängigen Hit wie "Will I ever" (CD "Dankner" von 2001), oder den knallenden Funk von "Superwoman" (Film "Handyman" von Marco Rima).
      Doch je mehr man die CD hört, desto besser wird es. Die Songs sind irrsinnig gut, richtig solides gekonntes Handwerk. Die Kompositionen und Arrangements sind ausgefeilt, die Musiker verstehen ihre Kunst. "Gut Ding will Weile haben" merkt man sehr gut, die CD ist in 18 Monaten entstanden. Die Qualität ist um Welten anders als die Casting-Show-CD, die innerhalb von wenigen Tagen aus dem Boden gestampft werden. Mit jedem Mal hört man neue Finessen, es wird nicht langweilig, im Gegenteil, die Stücke werden spannender. Wie ein reifer Wein, der am besten schmeckt, wenn er eine Weile im Gaumen verweilt.

      Meine liebsten Songs:
      • Das Duett "Best friend" mit Roachford ist Rhythm&Blues mit Melodie und so emotional, wie es Duetts halt sind. Freund, setz dich hin, sprich mit mir, ich brauche deine Meinung!
      • "Somewhere" ist der Hit, der Ohrwurm, der mir rasch einige Stunden im Kopf hängen blieb.
      • "Indian Story" die wunderschön traurige Ballade eines indischen Mädchens in Armut, dass davon träumt, als Fee die Kinder zu umarmen.
      • "Playing myself" mag ich, weil die Strophen rhytmisch sehr anspruchsvoll funkig sind.
      • "Sailor" widerspiegelt das rauhe Meer und ist der rockige Part der CD

      Zusammengefasst: für ein Debutalbum ein sehr reifes Werk. Richtig gute Musik!

      Mittwoch, 25. August 2010

      Recht auf Volksinitiative

      Was für ein Aufschrei, als vor ein paar Tagen bekannt wurde, dass bald eine Unterschriftensammlung zur Wiedereinführung der Todesstrafe gestartet würde. Ich konnte es auch nicht verkneifen, hier und da ein paar spitze Kommentare loszuwerden. 

      Heute, unmittelbar nach offizieller Veröffentlichung, wurde die Initiative zurück gezogen. Meine Vermutung: Mitglieder des Initiativkomitees sind bekanntlich direkt durch einen üblen Mordfall betroffen. Mit der Initiative wollten sie die Öffentlichkeit gehörig aufschrecken. Die Kosten für die gesamte Unterschriftensammlung wollte dann doch niemand übernehmen (Schätzungen sagen, dass eine Unterschrift 1-2 Franken kostet). Lassen wir es dabei bewenden, wir sind gehörig erschrocken und machen uns Gedanken, was ja nicht das Dümmste ist.

      Wichtiger als die Frage Todesstrafe ja/nein scheint mir die Frage, welche Initiativen überhaupt gestartet werden dürfen. Heute ist es so. dass eine Initiative kein zwingendes Völkerrecht verletzen darf, das bedeutet zum Beispiel, mit keiner Volkinitiative dürfte die Eroberung Liechtensteins erwirkt werden.Es gibt weitere Themen wie zum Beispiel die Minarettinitiative, da wird es schon schwieriger zu entscheiden.

      Meine Meinung: wir Schweizer sind ja nicht generell dumm! Dass die Minarettinitiative angenommen wurde, tut mir nach wie vor tief im Herzen weh, aber noch glaube ich, dass es wichtiger ist, dass wir unsere Meinung sagen dürfen, als dass alle die richtige Meinung haben. Das ist Basisdemokratie!

      Erklärt man Initiativen generell für ungültig, wenn sie gegen internationales Recht verstossen? Diese Frage lasse ich offen.
      "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen."
      Voltaire

      Donnerstag, 19. August 2010

      Orange scheitert an einem einfachen Backup


      Ich bin seit September 1999 Kunde bei Orange, also seit Orange in der Schweiz vertreten ist. Im Moment würde ich mir wünschen, so schnell wie möglich weg zu rennen.

      Ich hatte ich defintiv vor, den Anbieter zu wechseln. Dort, wo ich mich bewege, habe ich kaum 3G-Empfang, und da Orange als einziger Schweizer keine Edge-Technik führt, bin ich datentechnisch oft in Slow-Motion unterwegs. Ich hatte ein neues Gerät und einen neuen Vertrag bereits in den Händen, als mir klar gemacht wurde, dass der Wechsel nicht ganz so einfach funktioniert. Ich hatte den laufenden Vertrag nicht gekündigt, aber auch keines der Vertragsverlängerungsangebote angenommen. So wurde der Vertrag stillschweigend einseitig um ein Jahr verlängert, kündbar mit einer hohen Busse. Das war mein Fehler, weil ich mich schlecht informiert habe, und diese Halunkerei ist offensichtlich branchenüblich.

      Roger Federer vs. Wilhelm Tell


      Dä Gieu het's äbe scho im Griff.

      Donnerstag, 29. Juli 2010

      "Duisburg-Katastrophe war Gottes Wille" oder wie der Blick über Leichen geht


      Ich könnte mir in die Zunge beissen! Eigentlich müsste ich über den Wahrheitsgehalt der Möchtegern-Zeitung Blick Bescheid wissen. Aber nein...!

      Was ist geschehen? Am vergangenen Dienstag brachte der Blick im Zuge der Loveparade-Berichterstattung ein Interview mit dem EDU-Nationalrat Andreas Brönnimann mit dem Titel "Duisburg-Katastrophe war Gottes Wille" (Link).
      Worauf ich mich auf Twitter zur spontanen Aussage verleiten liess: "An Andreas Brönnimann: Pflichtlektüre Neues Testament! Sollte der EDU entfernt bekannt sein." (Link).
      Gestern Mittwoch machte mich Beat Gubser, EDU-Stadtrat Bern, (Twitter) aufmerksam, dass die EDU Schweiz beim Blick eine Richtigstellung verlangt. Der Wortlaut des Textes ist unten angeführt.

      Dienstag, 27. Juli 2010

      Volksbefragung.ch

      Unsere geliebte Schweizerische Volksbelustigungs Partei hat die Seite "Volksbefragung" aufgeschaltet. Sie will "herausfinden" (resp. sich bestätigen lassen) was die Schweizer über Ausländer denken.
      Dabei entpuppt sich die SVP mal wieder als die dümmste mögliche Partei:
      • Die Seite wird bei einem deutschen Anbieter gehostet. Wo bleibt denn die ach so gepriesene Heimatverbundenheit? Das ist Doppelzüngigkeit, und die SVP hält ihre Wählerschaft für zu dumm, das herauszufinden. (Wobei, letzteres...)
      • Der zweite Punkt erstaunt mich mehr: wenn ich die Umfrage ausfüllen will, bekomme ich eine Meldung, dass "Die IP Adresse Ihres Computers ist nicht aus der Schweiz". Ich bin Kunde bei Cablecom, nachweisbar ein Schweizer Anbieter (jawohl, liebe SVP!) Hat die SVP eine Technik, um die politische Gesinnung des IP-Benutzers herauszufinden? Ich bin ja defintiv zu links, als dass ich die Fragen der SVP genehm beantworten könnte.
      Ich prophezeie mal: wie auch immer die Resultate ausfallen, der Kleine aus dem Toggenburg und sein Götti Christoph werden es so oder so zu ihren Gunsten biegen. Erinnert ihr euch bitte an den Wahlen 2011 daran?

      Sonntag, 25. Juli 2010

      iPhone 3G mit iOS 4.0.1 beschleunigen

      Bin ich einfach unentschlossen, ein Fähnchen im Wind oder experimentierfreudig? Kurz nach meinem Post vom 9. Juli 2010, habe ich gerade wieder auf 4.0 upgegradet, weil ich dir Ordner und iBooks mag. Allerdings war es dann so träge (dass es sogar dem Beeerner aufgefallen ist), dass ich nach nur wenigen Stunden abermals zu 3.1.3 gedowngradet habe.

      Dann, vor einigen Tagen, bin ich zufällig über eine Aussage gestolpert, dass ein iPhone 3G mit ausgeschalteter Spotlight-Suche wesentlich flüssiger läuft?

      Also nochmal: Update auf (mittlerweile) iOS 4.0.1; Spotlight ausschalten. Siehe da: subjektiv betrachtet läuft mein altes iPhone 3G mit iOS 4 ebenso flüssig wie mit iOS 3.

      Wie die Spotlight-Suche deaktivieren? Es ist ein ganz wenig unlogisch versteckt:

      Einstellungen > Allgemein > Home-Taste > Spotlight-Suche
      Settings >
      General > Home Button > Spotlight Search

      Dort habe ich bis auf 'Kontakte' alles deaktiviert (die Suche habe ich eh weniger als möglich genutzt). Fertig!

      Samstag, 24. Juli 2010

      Bewerbung per Youtube

      Innovative Ideen begeistern mich! Neue Medien begeistern mich!
      Da kommt jemand, der einen Job im journalistischen Bereich sucht. Normalerweise würde man Word starten, seine Vorzüge mehr schlecht als recht zu Papier bringen und dies per Post versenden.
      Nicht so Judith Steiner: Sie macht ein Youtube-Video. Wobei, das ist ja nur die halbe Wahrheit: sie macht ein interaktives Video mit Menü, wo man sich nach Lust und Laune durchbewegen kann.
      Lerne: heb dich von Mitbewerbern zu Beginn ab, dann hast du die Aufmerksamkeit.


      Freitag, 9. Juli 2010

      iPhone Downgrade 4.0 zu 3.1.3

      Wenn ein Softwareupdate rauskommt, muss ich es HABEN. Allen Warnugnen zum Trotz installiere ich es. Es ist der Gipfel der Selbstbeherrschung, wenn ich bis zum offiziellen Release warten kann.
      Das neue iOS 4 für iPhone brachte einige Neuerungen und Verbesserungen. Mein iPhone 3G kommt damit zwar tiptop klar, wird aber träge und braucht gefühlsmässig mehr Strom.
      Also Downgrade zurück zu 3.1.3, nur wie? Google ist dein Freund, der Versuch dein Lehrmeister.

      Vorbereitungen
      1. Hast du noch eine Sicherung aus der vor-iOS4-Zeit? Siehe in iTunes Einstellungen - Geräte - Geräte Backups.
        Wenn ja, dann ist gut; wenn nein, gehen alle System- und Programmeinstellungen verloren. Wenn das ein Problem ist, lässt du es lieber bleiben.
      2. Besorge dir die Restore-Software, z.B. bei http://www.felixbruns.de/iPod/firmware/ Gut auf die richtige Wahl achten.
      3. Zusätzlich besorge die Software Recboot
      Downgrade Prozess
      1. iPhone anschliessen; iTunes starten, iPhone anwählen
      2. Mit gedrückter Alt-Taste (Mac) resp. Shift-Taste (Windows) "Wiederherstellen" wählen.
      3. Im geöffneten Fenster die Restore-Datei iPhone.....ipsw wählen.
      4. Prozess laufen lassen. Kurz vor Ende wird eine Fehlermeldung Nummer 1015 auftauchen. Diesen ignorieren.
      5. Das iPhone wird jetzt im Wartungsmodus bleiben. Starte "RecBoot Exit" drücke Taste "Exit Recovery Mode" um das iPhone zu wecken.
      6. Zurück zu iTunes; zum Wiederherstellen das entsprechende Backup wählen.
      7. Synchronisieren. Fertig.
      Ah ja: die Ordner von iOS 4 werde ich vermissen.
      Natürlich kann ich keine Haftung für den  Prozess übernehmen.

      Nachtrag 10.07.2010 ich darf es fast nicht laut sagen: ich habe mein iPhone 3G bereits wieder auf iOS 4 upgedatet. In den Ferien möcht eich iBooks dabeihaben; die Ordner mag ich sehr, für zweitrangige Apps und WebApps zu versorgen; zwei mir liebe Apps funktionieren nur noch auf iOS 4. Die Trägheit werde ich die paar Wochen auch verkraften können.

      Montag, 5. Juli 2010

      I Kissed A Nerd


      I Kissed A Nerd - Damsels of Dorkington Music Video
      Wird das ein neuer Trend? Dann würde mir etwas klar.

      Mittwoch, 30. Juni 2010

      British Airways Werbespot 1989


      Dieser Spot war damals 1989 ein Ereignis. Es war jedesmal etwas ganz Spezielles, wenn er lief.

      Klangwelt Toggenburg

      Steve Jobs kann auch anders - Mathematik an der WWDC 2010

      WWDC 2010 Keynote in 4 minutes and 47 seconds

      Dienstag, 29. Juni 2010

      Iuro inglis

      The European Commission has just announced that agreement has been reached that English will be the official language of the European Community, rather than German (which was the other possibility).  As part of the negotiations, Her Majesty's Government conceded that English spelling had some room for improvement, and has accepted a 5-year-phase-in of new rules that will apply to the language to enable it to be reclassified as Euro English.
      The agreed plan is as follows:
      • In year 1, the soft 'c' will be replaced by 's'. Sertainly sivil servants will embrase this advanse. Also, the hard 'c' will be replased by 'k'. This should klear up konfusion and komputer keyboards kan now have one less letter.
      • There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome 'ph' is replased by 'f'.  Not only is this more fonetik, but it will kreate effisiensies of up to 20 per sent in words like 'fotograf' and 'filosofy'.
      • In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kan be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible. Governments  will enkourage the removal of double letters, which have always ben a deterent to akurate speling.  Also al wil agre that the horible mes of silent 'e's in the language is disgrasful, and they wil eliminat them.
      • By year 4, peopl wil be reseptiv to mor sofistikated linguistik korektions such as replasing 'th' with 'z' and 'w' with 'v' (saving stil mor keyboard spas).
      • During ze fifz year, ze unesesary 'o' kan be dropd from vords kontaining 'ou' and similar changes vud of kors be aplid to ozer kombinations of leters.
      After zis fifz yer, ve vil hav a reli sensibl riten styl. Zer vil be no mor trubls or difikultis and evrivun vil find it ezi to understand ech ozer.
      Ze drem vil finali kom tru!

      Donnerstag, 24. Juni 2010

      Fussboden


      Das ist der Fussboden bei einem Künstler. Er hat sich gedacht, es wäre lustig, wenn er ein wenig seine Freunde erschrecken könnte, wenn sie zu ihm zu Besuch kommen.
      Stell dir also vor, du bist bei ihm auf einer Party, und musst nach dem fünften Bierchen auf die Toilette.

      Kommunikationsprobleme in der US-Marine

       Dies ist die Abschrift eines Funkgesprächs, das tatsächlich im Oktober 1995 zwischen einem US-Marinefahrzeug und kanadischen Behörden vor der Küste Neufundlands stattgefunden hat. Es wurde am 10.10.1995 vom Chief of Naval Operations veröffentlicht.

      Amerikaner:
      Bitte ändern Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.
      Kanadier:
      Ich empfehle, Sie ändern Ihren Kurs 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.
      Amerikaner:
      Dies ist der Kapitän eines Schiffs der US-Marine. Ich sage noch einmal: Ändern Sie Ihren Kurs.
      Kanadier:
      Nein. Ich sage noch einmal: Sie ändern Ihren Kurs.
      Amerikaner:
      Dies ist der Flugzeugträger "U.S.S. Lincoln", das zweitgrößte Schiff in der Atlantik-Flotte der Vereinigten Staaten. Wir werden von drei Zerstörern, drei Kreuzern und mehreren Hilfsschiffen begleitet. Ich verlange, daß sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, das ist Eins Fünf Grad nach Norden, ändern, oder es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit dieses Schiffes zu gewährleisten.
      Kanadier:
      Dies ist ein Leuchtturm. Sie sind dran.

      Sonntag, 20. Juni 2010

      Beweis der globalen Erwärmung


      Viele Leute schauen aus dem Fenster und meinen, sie können anhand des Wetters in ihrer kleinen Welt die globale Erwärmung widerlegen.
      Dabei gibt es andere zwingende Beweise der globalen Erwärmung.

      Donnerstag, 17. Juni 2010

      Macintosh Classic iPad Stand


      Das wäre der ultimative iPod-Ständer.

      Mittwoch, 16. Juni 2010

      Wer sich alles im WLAN von Starbucks trifft

      Ist BP böse?

      Diese Tage finden alle BP schlecht.

      Man darf aber dabei nicht vergessen: es ist Zufall, dass es BP getroffen hat. Es hätte genauso gut jeder anderer Ölmulti sein können.

      Klar, der Unfall ist mutmasslich wegen einem Fehler geschehen. Klar, BP hat auch nach dem Unfall Fehler gemacht und hat das Leck noch immer nicht repariert. Keine andere Firma hätte das wesentlich besser gemacht.

      Szenenwechsel: Im Golf von Nigeria bilden sich seit Jahren ganz Sümpfe aus dickem, stickendem Öl. Ohne die Details zu kennen, ist das Ausmass mindestens vergleichbar mit der Situation im Golf von Mexiko, aber halt weit weniger medienwirksam. Das Böse nennt sich in diesem Fall Shell.

      Das Problem ist doch das Öl an sich. Wegen Öl werden Kriege angezettelt, werden Menschen ausgebeutet, werden Landschaften zerstört. Es wird defintiv Zeit, dass wir dem Öl abschwören. Das hat übrigens BP schon lange erkannt und investiert in alternative Energien - nicht aus Liebe zur Umwelt, sondern um technologisch und wirtschaftlich parat zu sein, wenn sich Öl nicht mehr verkaufen lässt.

      Wir hätten in unseren Breitengraden im Prinzip genug Ressourcen, um den Hunger nach Energie zu stillen: Wasserkraft, unsere Wälder und nicht zuletzt die Sonne als DER Energielieferant überhaupt. Häuser ohne Öl zu heizen ist einfach; ohne Öl autofahren werden wir noch lernen.

      (Bild: http://www.treehugger.com/)
      "Erdöl ist ein sehr kostbarer Rohstoff. Es ist zu wertvoll, um es einfach zu verbrennen."

      Dienstag, 15. Juni 2010

      Wer zuletzt lacht ...

      Tatsache. Wer zuletzt lacht, denkt am langsamsten.

      Sonntag, 13. Juni 2010

      Frauenlauf Bern 2010


      Frauenlauf Bern: es trafen sich (nebst etwa eine Million weiteren Leuten) @bumazug, @RahelRadisli, @sphings für den Lauf, daneben @aleksz, @tambourbulle mit Jungs und meine Wenigskeit @aendu mit Jungs. Hier ein paar Eindrücke des Tages.

      Freitag, 11. Juni 2010

      Die SVP will die Schweiz vergrössern

      Gelesen in der Berner Zeitung:

      Die Motion von SVP-Nationalrat Dominique Baettig verlangt Massnahmen für eine «erleichterte Integration grenznaher Regionen als Schweizer Kantone». Die Motion wurde von nahmhaften Mitgliedern der SVP unterschrieben. Auch wenn die Integration noch nicht aktiv beworben werden soll, das Ziel scheint klar.


      Es gibt zwei Möglichkeiten:
      1. Die SVP mutiert zur Belustigung der Bürger zur Klamaukpartei. So ernst, wie sich die Partei selbst nimmt und von vielen genommen wird, schliesse ich diese Möglichkeit mit grosser Wahrscheinlichkeit aus.
      2. Die SVP pflegt mehr und mehr ihr faschistisches Gedankengut und plant die Expansion, wie es andere Europäer in den 1930er-Jahren getan haben. Dann aber gute Nacht! 
      So oder so: liebe Leute, haltet Ohren und Augen offen! Geht wählen! Die Tendenzen, die sich da auftun, sind alles andere als gut. Zu sehr gleichen solche Episoden früheren Geschehnissen. Auch die NSDAP hat demokratisch angefangen.

      Donnerstag, 10. Juni 2010

      Freitag, 4. Juni 2010

      "Hesch dr Pneu guet pumpet?"

      Heute früh auf dem Fahrrad ist mir aufgefallen, dass die Reifen ausbeulen. Also schnell zur Tankstelle; aha, je noch 1.0-1.5 bar Überdruck in den Reifen. Das ist natürlich zuwenig; frisch gepumpt mit 4.0 bar.
      Es war mir bekannt, dass schlecht gepumpte Reifen einen gewissen Verlust ausmachen. Mit dem Elektrobike lässt sich dieser Verlust auch überschlagsmässig in Zahlen fassen.
      Mir war bereits seit längerem aufgefallen, dass ich mit einer Akkuladung wesentlich weniger weit komme als früher. Mein Gedanke war bisher, dass der Akku wohl den Winter nicht gut überstanden hätte. Massgebend für mich ist der Punkt, an dem der Akku zu einem Drittel aufgebraucht ist, das wird auf dem Display angezeigt und ist bei gleichbleibenden Bedingungen sehr präzise.

      Also: bisher und heute mit gut gepumpten Reifen war dieser Punkt nach einer Strecke von 17 Kilometer erreicht. Mit schlecht gepumpten Reifen war der Drittelspunkt aber schon nach 12.5 Kilometer erreicht. Lassen wir das Höhenprofil ausser acht: die schlecht gepumpten Reifen kosteten mich 20 Prozent der Leistung.
      Die Heimfahrt als bekannte Grösse, inklusive einem kleinen Umweg ins Autospital (anderes Thema) gelang mir mit ähnlicher Anstrengung in 34 statt bisher 37 Minuten.
      Vielleicht lag es auch am Trikot von Erich von Allmen, wer weiss.
      Mein Plan: einmal die Kette ölen und sehen, was sich da herausholen lässt. Vielleicht bringt mich das dem Ziel, innerhalb von 30 Minuten heimzufahren, etwas näher.

      Montag, 31. Mai 2010

      Wenn die Armee eines Rechtsstaates...

      Wenn die Armee eines Rechtsstaates 19 Menschen umbringt, um ein paar Schiffe mit Hilfgütern zu stoppen, das sich nicht etwa unmittelbar vor der Küste, sondern in internationalen Gewässern befindet, dann ist etwas gehörig schiefgegangen.

      Es ist klar, ich kenne nicht alle Facts! Dieser Kommentar basiert auf einem ersten Eindruck der Nachrichten.

      Israels Armee hat ja nicht gerade den Ruf, ein ungeordneter Haufen von Anfängern zu sein. Aber diese Aktion war so schlecht geplant, dass ausser rumballern offensichtlich keine Optionen offen standen. Ich kann einfach nicht glauben, wie menschenverachtend da vorgegangen wurde.

      Und: Wo bitte war genau die Bedrohung? Klar dürfte es nicht im Interesse Israels liegen, wenn die Sperre des Gaza-Streifens umgangen wird. Aber es waren Hilfgüter an Bord. Jetzt liegt das Schiff in einem Hafen in Israel, da würde es mich nicht wundern, wenn auf wundersame Weise Waffen gefunden werden.

      Es ist ganz klar: was Israel im Holocaust widerfahren ist, ist das schrecklichste, was einem Volk überhaupt passieren kann. Das legitimiert aber nicht dazu, mit dieser Härte vorzugehen. Ich erwarte, dass die UNO den Fall aufklärt und ein Machtwort spricht, ohne dass die üblichen Protektoren ihr Veto einlegen!

      Dienstag, 25. Mai 2010

      Ein ♥ für Blogs

      Der heutige Tag ist einem Herz für Blogs gewidmet. Gerne stelle ich drei meiner Favoriten vor:
      logbuch isla volante
      Das Atelier rittiner&gomez stellt regelmässig ein Bild mit einer dazugehörigen Kurzgeschichte online. Meistens geht es um Reisen, um das Meer, um Fernweh, um Begegnungen. Die Kost von rittiner&gomez ist rasch konsumiert und hinterlässt doch einen bittersüssen Nachgeschmack.
      Die Welt mit den Augen sehen - Grenzgängerin
      Eigentlich ein typischer Girlblog. Mal gefühlvoll, mal zickig, mal leidenschaftlich. Darüber hinaus gesellschaftskritisch, sehr intelligent. Jule verwendet zu ihrem Vorteil keine Smiley, sie bringt die Gefühlslage ganz gut ohne in die Tasten.
      Nicht zu vergessen: Jule ist gehörlos, was dem Blog natürlich einige zusätzliche Themen beschert. Mit der Gefahr, dass ich mich als Hinterwäldleroute: ich staune, wie "normal" das Leben dieser jungen Frau ist, wie sie mit denselben Probleme und Leidenschaften kämpft wie wir auch.
      Senfwurst BLOG
      M. ist seit 15 Jahren ein lieber Freund. Er teilt einige Leidenschaften mit mir, wir sind nicht immer derselben Meinung. Sein Blog ist oft sehr persönlich, handelt von der Arbeit, von Mitmenschen, von Glauben, Kirche, Religion und Gott, ist gesellschaftskritisch, anprangernd, unbequem.
      Die Auswahl ist eine Momentaufnahme, schon morgen würde ich euch vielleicht andere Blogs vorstellen. Blogs, die ich verfolge, weil ich sie gut finde oder weil ich eine Bezug zu den Leuten habe, sind im Google-Reader-Set ersichtlich.
      Einen speziellen Dank gilt Yves vom http://blog.y-m-e.net/ für das Herz.

      Freitag, 21. Mai 2010

      Wie ich richtig Emails schreibe

      Wenn du diese kleine Anleitung befolgst, wirst du ab sofort nur noch perfekte Mails verfassen, die gerne gelesen werden. Deine Wünsche werden sofort erfüllt, dein Image als Profi wird gefestigt.

      Adresse
      Fast wichtiger als der eigentliche Empfänger sind alle, die über das Mail Bescheid wissen müssen. Das sind alle, die mit der Angelegenheit irgendwie zu tun haben, besonders Vorgesetzte. Dafür ist das CC:-Feld da.
      Für Empfänger, die mehrere Adressen haben, sende das Mail an alle Adressen, dann bist du sicher, dass er es bekommt.

      Für Massenmails, Werbung, Newsletters, aber auch Offertanfragen: pass auf, dass du alle Adressen ins AN:-Feld packst. Es sollen ja alle wissen, wer dieses  Mail noch empfängt. Zeige deutlich, wer dir weniger wichtig ist, diese Adressen gehören ins CC:-Feld. Nie das BCC:-Feld verwenden, dann werden die übrigen Empfänger verheimlicht.