Samstag, 20. Februar 2010

Ortsbasierte Internetspiele - Latitude, Gowalla, Foursquare, Geocaching

Seit es Smartphones mit GPS gibt, grassiert das Fieber, jedem mitzuteilen, wo man sich gerade aufhält. Sei es Latitude, Gowalla oder Foursquare; nebst Standort gibt man bekannt, was man gerade macht, es gibt Zusatzspiele, wo man virtuelle Dinge findet oder sich zum Bürgermeister wählen lassen kann. Wie es scheint, erleben die Dienst nacheinander einen kurzen heftigen Hype mit einer Halbwertszeit von wenigen Wochen.

Die Gefahren, die daraus entstehen können, hat PleaseRobMe mit viel Ironie dargestellt. Versetze dich mal in die Rolle eines Räubers: wieviel stressfreier wird dein Job, wenn du bei einem Bruch abschätzen kannst, wie lange der Hausherr noch weg ist?

Mein Tipp:
Geocaching ist die Mutter aller ortsbasierten Internetspiele. Man sucht sich mit GPS-Receivern echte Dinge, meist eine Tupperbüchse oder eine Filmdose. Man trägt seinen Namen in ein Logbuch ein, tauscht etwas vom Inhalt und loggt den Fund danach online. Es mag nicht ganz Web 2.0 sein, dafür ist es eine echte Schnitzeljagd. Man macht sich mal richtig die Hände dreckig oder trägt einen Muskelkater davon. Kinder haben einen Riesenspass daran. Wir selber waren leider in letzter Zeit wenig aktiv.

Mit der iPhone-App Geocaching Intro lassen sich erste Versuche machen. Du wirst staunen, was es in deiner Umgebung zu entdecken gibt.
Ein paar Tipps, damit die erste Suche erfolgreich wird:
  • Informiere dich gut über den Cache! Je besser du vorbereitet bist, desto eher wirst du fündig.
  • Bewertungssystem: 1 Stern bedeutet leicht, 5 Sterne bedeutet schwer, und zwar richtig schwer.
  • Ausrüstung: Angemessene Kleider und Schuhe gehören in der Natur wie auch in der Stadt dazu.
  • Ein GPS hat immer einen Fehler! Auf der App "Karte" lässt sich die Qualität des Signals am besten beobachten. Siehe dazu auch meinen früheren Artikel.
  • Trage Sorge zur Umwelt und Privateigentum (das sind die Hauptkritikpunkte an unvorsichtige Geocacher)

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