Freitag, 19. November 2010

Obama und Körpersprache

Reden wir einmal über Körpersprache. Nicht, dass ich wirklich eine Ahnung davon habe, aber dann und wann schnappt man etwas auf, wie etwas zu deuten sei oder wie man sich verhalten sollte.
Barack Obama ist zur Zeit der mächtigste Mann der Welt. Er macht seine Job gut, besonders angesichts der Pfeife von Vorgänger und den schwierigen Zeiten.
Seine Gestik mit anderen Staatsoberhäuptern ist eindeutig: "ich bin dir wohlgesonnen, du bist willkommen bei mir, aber der Chef bin ich!" Finde ich persönlich schwierig undiplomatisch. Beispiele?


Zum ersten Mal darauf hingewiesen wurde ich mit diesem Bild, als Bundesrätin Doris Leuthard in Washington zu Besuch war. Die Diskussion führte zu Tage, dass er das halt als Freund eines kleinen unbedeutenden Landes tun würde.


Heute morgen bin ich zufällig über ein anderes Bild mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gestolpert. Bei Deutschland kann ja keine Rede von klein und unbedeutend sein. Dann liegt das wohl an seinem freundlich-väterlichen Umgang mit Frauen. Machen wir uns auf die Suche!


Nein, es liegt auch nicht am Geschlecht. Hier die wohlwollende Geste wieder zu sehen, diesemal mit Präsident Mahmud Abbas, Palästinensische Autonomiegebiete. Im Hintergrund Premierminister Benjamin Netanjahu, Israel


Doch auch andere Grosse der Welt (Staatspräsident Nicolas Sarkozy,Frankreich,1.65m) nimmt er beschützend unter seine Hand.


Ebenfalls Staatschefs von richtig grossen ländern. Präsident Dmitri Medwedew (1.62m) von Russland (17.075.400 km²)


Auch Gordon Brown, früherer Premierminister von Grossbritannien wird wie Untergebener begrüsst.


Ein noch fast schlimmeres No-Go ist der "Schwiegervater-Griff", den er bei Premierminister Manmohan Singh anwendet. (Früher wurde der Griff von potentiellen Schwiegervätern angewendet, um am Ellbogen zu ertasten, ob die Lymphknoten geschwollen seien. Deutliches Zeichen von Syphilis).

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