Dienstag, 30. März 2010

CERN/LHC: Heute 30. März 2010 13.00h ging die Welt unter

Mit meinem bescheidenen physikalischen Verständnis versuche ich zu erklären, ob und wie die Welt untergeht.

Wie geht die Welt unter?
Die Befürchtungen sagen, dass beim Zusammenstoss der Protonenkerne, wie es im LHC passiert, ein extrem kleines Schwarzes Loch entstehen kann. Weil es so klein ist, würde es sich durch alle Materie hindurch zum Masseschwerpunkt bewegen, das ist der Mittelpunkt der Erde. Nach und nach würde es dort wachsen, es dürfte Monate bis Jahre dauern, bis die Welt effektiv in diesem schwarzen Loch verschwindet.

Geht denn die Welt unter?
Schwarze Löcher (die richtigen, grossen) enstehen aus erloschenen Sternen. Das schliesst nicht aus, dass Vorgänge, wie sie im LHC entstehen, ebenfalls extreme Miniaturen von Schwarzen Löchern produzieren kann. Solche Vorgänge passieren aber auch in der freien Natur (sprich Universum) häufige Male, und nach den Theorien würden genau so Schwarze Löcher entstehen.
Dank der erwiesenen Hawking-Strahlung haben diese aber nur eine sehr kurze Lebensdauer, bevor sie "verpuffen". Es braucht eine kritische Masse, damit sich ein Schwarzes Loch halten kann, die um einige Grössenordungen höher ist als das, was im LHC entstehen könnte.

Die Energie
3.5 Terra-Elektronen-Volt! Lass dir das auf der Zunge zergehen! 3,5 Billionen Elektronenvolt! 3'500'000'000'000 Elektronenvolt! Tönt nach viel!
Das ist etwa die Energie, die eine 20W-Glühbirne in einer zehnmillionstel-Sekunde verbraucht. Klar?

Fazit
Es ist mittlerweile 15.00h und es gibt uns noch. Die Welt und das Universum hat schon so manche Protonenkollision überstanden, und ist immer noch da.
Die Welt geht wegen dem LHC nicht unter. Es gibt wesentlich grössere Gefahren für unser Wohlergehen, und ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass ich persönlich eine davon bin.

Freitag, 19. März 2010

Killerspiele sind gefährlich

Vorneweg zu meinen Erfahrungen: 
es war 1993, als ich aus Langeweile ein paar Mal "Doom" gespielt habe. Für mich (und nur für mich persönlich) sind Killerspiele unnötig. Das gilt auch für Schnaps, Tabak, getunte Golfs und Leguane als Haustiere.

Das Parlament wil also Killerspiele verbieten.
 Da sitzen 246 Nasen gemütlich zusammen, zocken ein bisschen herum und beschliessen, dass dies verboten gehöre. Ernsthaft: wieviele der Verbotsbefürworter haben schon mal einem Spiel zugesehen geschweige denn gespielt und bei wievielen spielt die kranke Phantasie einen Streich?

Offensichtlich gehen unheimliche Gefahren von diesen Killerspielen aus.
Ich habe mal recherchiert, wodurch denn Menschen zu Schaden kommen. In 15 Minuten rumsurfen beim Bundesamt für Statistik habe ich keinen Hinweis gefunden, der auf die Gefährlichkeit von Computerspielen hindeutet. Demgegenüber gibt es
Quelle: Bundesamt für Statistik:; keine Gewähr auf korrekte Abschrift und Interpretation
  • 9'000 Todesfälle jährlich durch Tabakkonsum (inkl. lebensverkürzender Krankheiten)
  • 500 Todesfälle jährlich allein durch alkoholische Leberzirrhose
  • 350 Todesfälle jährlich durch Verkehrsunfälle
Die anderen Statsitken betreffend Personenschaden sprechen eine ähnliche Sprache. Killerspiele als Ursache können nicht erfasst werden. Es gibt Fälle von Amokläufern, bei denen war bekannt, das sie Killerspiele gespielt haben, zugegeben.Das war aber höchstens ein Puzzleteil in ihren kranken Gedanken, denn die Verfügbarkeit von Waffen spielten eine wesentlich grössere Rolle bei diesen Taten.Welche Verbote sind dringender und würden den grösseren Nutzen bringen als das Verbote von Killerspielen?
  • Verbot von Alkohol
  • Verbot von Tabak
  • Verbot vom Autoverkehr
  • Verbot von zucker- und fetthaltigen Esswaren
  • Verbot von Waffen, insbesondere den Aufbewahren von Sturmgewehre
  • Verbot von Parteien mit menschenverachtender Politik
Bevor sich jetzt jemand an diesen möglichen Verboten aufgeilt: nein, so lösen wir natürlich keine Probleme!

Information ist die beste Prävention!

Sonntag, 14. März 2010

Codecheck.info

Codecheck.info
Diesen Service gibt es schon eine Weile als mobile und normale Website, um Konsumenten über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln und anderem zu informieren. Wie in einem Wiki können Produkte erfasst und bewertet werden. Ähnlich einem Wiki kann jeder Proukte erfassen.
Schon länger versprochen war die entsprechende iPhone-App.

Diese ist nun verfügbar.

Funktion
In den iPhone- und Android-Versionen kann mit der Kamera der Strichcode gescannt werden. Bei flachen Verpackungen mit grossen Codes geht das reibungslos, manchmal braucht es etwas Geduld und eine ruhige Hand. Ich kann mir vorstellen, dass dies mit dem iPhone 3GS (Autofokus) reibungsloser geht als mit meinem 3G. Und sonst tippt man den Code von Hand ein.
Nach der Eingabe werden Infos abgerufen, insbesondere zu bedenklichen Inhaltsstoffen oder Gefahrenpotentialen, auch zu Fett-, Zucker und Salzgehalt.

Fazit
Es werden in erster Linie negative Eigenschaften hervorgehoben, das beste, was ein Produkt sein kann, ist "bedenkenlos". Wer sich interessiert, was er tagtäglich zu sich nimmt, ist mit Codecheck gut bedient. Für Allergiker oder Diabetiker dürfte es sogar zu einem sehr wertvollen Instrument werden. Mein Tipp: ausprobieren kostet nichts.

Codecheck im iTunes AppStore
Codecheck für Android (in Kürze verfügbar)
Codecheck als WebApp (http://codecheck.mobi)