Mittwoch, 11. Mai 2011

Anna Rossinelli im ESC-Finale!

Heute sind wir gut 7.5 Millionen Musik-Experten!



Zugegeben, ich habe gerade mal zehn Minuten der Show von gestern gesehen, einen Teil des Beitrags der Türkei und den von Serbien. Kein vollständiges Bild. Es freut mich einfach ungemein, dass "In Love For A While" unserer Anna Rossinelli die Hürde geschafft hat.

Ich mag mich erinnern, wie das Schweizer Fernsehen diktatorisch die Interpreten bestimmt hat. Damals (2005) mit Vanilla Ninja hatten sie ein glückliches Händchen, "Cool Vibes" ging mit einem Achtungserfolg nach Hause.

2007 die Sensation: DJ Bobo soll für die Schweiz gewinnen! Klar, der kann das, der wird die anderen so etwas von der Bühne fegen.... und dann kam "Vampires Are Allive", die etwas die Morbidität des Vohrjahressiegers aufnahm (Kopiere den Vorjahressieger (Lordi)! Also ob das jemals geklappt hätte). Schuld am grandiosen Desaster war natürlich die Ostblock-Mafia und nicht der besch....eidene Song.

Nicht besser ist des den anderen Grössen Lovebugs oder Michael von der Heide ergangen.

Doch dieses Mal gab es eine Vorausscheidung! Viele gute Songs wurden zusammengetragen (Der Twittersong "When All Tweeps Tweet" war ursprünglich auch dafür gedacht) und Anna Rossinelli als Vertreterin gewählt. Wie weit wäre wohl "Vampires" oder "Il pleut de l'or" da gekommen?

Was lehrt uns das Beispiel? Demokratische Entscheide der breiten Masse aus einer ebenso breiten Auswahl führen am ehesten zum Erfolg.

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