Montag, 1. August 2011

#erugf - Eidgenössisches Raclette- und Grillfestival der Schweizer Blogger und Twitterer

Muss ich erwähnen, dass das Festival gestern ein voller Erfolg war? Jawohl, muss ich, wüu es het gfägt wienemore, ich freue mich auf weitere Ausgaben.

Einen Gedanken möchte ich teilen, der von WorldVision resp. Clemens Schuster angestossen wurde. Immerhin haben wir völlig unbeschwert einen wunderbaren Tag verbracht (das ist gut so!)
Wir (Organisatoren des ERUGF) haben uns Gedanken zum 1. ERUGF gemacht. Ein Essen-Fest, ein kostenloses noch dazu für die Gäste, und anderswo verhungern Menschen. Das ist immer so, doch zur Zeit ist es in Afrika so prekär, dass wir bei dem Anlass einen Charity-Partner haben: World Vision Schweiz, aka @hofrat auf Twitter, fragte uns an, ob wir mitmachen.

Der Musterbetrag der Botschaft wurde mit 8 Franken angesetzt (das ist gut so, aus Gründen). Was ich gestern getrunken und gegessen habe (ich habe nicht übertrieben), wäre mir an einem Fest mindestens 50 Franken wert. Deshalb war mir sofort klar, dass ich kaum 8 Franken überweisen werde.

Erkaufe ich mir mit diesem Betrag ein besseres Ansehen? Ein bisschen, ja (man sagt ja "tue Gutes und sprich darüber"). Kaufe ich mich von der Betroffenheit frei? Nein, ganz im Gegenteil; ich bin den mir völlig fremden und unbekannten Menschen ein wenig näher gerückt.

Ich will keine weiteren Diskussionen über Beweggründe hören. Jedes Wort darüber ist verschwendet und verhindert einem Menschen Zugang zu Wasser und Nahrung.

Und Du: du machst es jetzt besser als ich! Tue es einfach und schweige darüber! Betrag: egal!

SMS an die Nummer 339 mit Vermerk "HILFEAFRIKA (Betrag)", dann läuft's wie nebenan beschrieben.  Alternativ über dieses Formular.

Kommentare:

  1. Obwohl ich nicht dabei war am #erugf finde ich dies eine tolle Sache und mach mit.


    Grüße und e schöne 1.August

    p0go

    AntwortenLöschen
  2. Es gibt zwei Handlungen:
    1.) Das Spenden.
    2.) Das Inszenieren des Spendens.
    Ich finde, man darf nicht nur, sondern muss darüber sprechen, dass man sich in der Schweiz damit profilieren kann, wenn man 50.- spendet (du) oder 500.- (@davidbauer). Es sollte in der Schweiz selbstverständlich sein, 5% des Nettoeinkommens zu spenden - ohne dass man darüber sprechen muss. Über die Motive des Spendens darf man dann gern schweigen.

    AntwortenLöschen