Dienstag, 26. April 2011

"E-Bike zählt nicht"

"E-Bike zählt nicht" (gäu Geraldine) - "Die mit Anzug und Kravatte ohne einen Schweisstropfen Rennvelos überholen" - Unter diesen Beschimpfungen haben wir E-Bike-Fahrer zu leiden.

Es fährt es sich tatsächlich wesentlich leichter. Es wird etwa dieselbe Energie, die man selbst in die Pedale  tritt, mit einem Elektromotor dazugegeben. So ist das E-Bike für mich nicht zur Alternative zum Fahrrad, sondern zum Auto geworden. Seit Februar steht mein Twingo quasi unbenutzt da. Täglich mache ich für den Arbeitsweg meine 22 Kilometer und 500 Höhenmeter. Wind und Wetter sind kein Problem, wenn man sich nur ein bisschen daran gewöhnt hat (fällt in diesem Frühling sowieso leicht). Schwitzen tut man je nach Einsatz trotzdem, im Fall!

Persönliche Nebeneffekte:
  1. Ich spare monatlich 30 Liter Benzin und vermeide 70 kg CO2.
  2. Ich habe seit Februar ohne weiteres Dazutun 7 kg verloren. Tendenz weitersinkend.
  3. Ich werde spürbar fitter. Nebst dem Arbeitsweg wage ich mich auch am Wochenende auf den Sattel.
  4. Sportliche Eregnisse werden realistisch, von denen ich bisher nicht zu träumen wagte.
  5. Ich bin merklich zufriedener mit mir und der Mitwelt (bestätigt durch die Beste Ehefrau von Allen)
Ich würde es so sagen: Mit einem E-Bike machst du nur die halbe Arbeit, dafür macht es doppelt soviel Spass und du brauchst es viermal häufiger (oder mehr).

Ausblick:
  • Gerade habe ich mein 15-jähriges Fahhrad zum Vollservice und Teilumbau gebracht. Ich bin mittlerweile fit genug, um (Phase zwei) den "unplugged friday" einzuführen... hoffe ich zumindest.
  • Den Gelenken zuliebe müssen noch ein paar Kilogramm runter; etwa im Spätsommer kann Phase drei des Trainingsprogramm für die Schnapsidee starten.
  • Schnapsidee! Diese ist übrigens erst im April nach rund 1'000 km auf dem Bike enstanden; sie gibt dem Effort eine Richtung und ein Ziel.
Mein E-Bike ist ein Flyer T4. Hier ist nicht der Platz, über verschiedene Marken und Konzepte zu reden; ich kann das mangels Vergleich nicht objektiv tun.


Diese war übrigens meine bisher längste Fahrt. Losgefahren mit dem Gedanken "Röthenbach" und dem Wissen, dass der Akku üblicherweise für 40 km reicht, also für 65 km sparen angesagt war. Es war streng, der Akku hat gereicht, es war toll!
Ich hätte gerne die Runkeeper-Karte hier eingebunden, dies funktioniert aus technischen Gründen seitens Runkeeper zu Zeit nicht. Die Fahrt kann über diesen Link angesehen werden.

Dienstag, 5. April 2011

Grüne und SP ziehen am selben Strick: Schluss mit Atomenergie

In den letzten Märztagen sah es im Pressewald so aus, als würden sich SP und Grüne gegenseitig mit den Atom-Ausstiegszenarien ausstechen wollen.
Das hat mich am 29. März zu folgender Direktansprache verleitet:

Gopferdeli, Chinder, tüet nid strite! Redet zäme! AKW-Ausstieg ist WICHTIGER als Wahlkampf! @GrueneCH @spschweiz @christianlevrat @fteuscherless than a minute ago via web   Favorite | Retweet | Reply


Gerne möchte ich hier die Zusagen von Franziska Teuscher (Vizepräsidentin der Grünen) und der SP Schweiz sichern. Macht es so!

@aendu @GrueneCH @spschweiz @christianlevrat Nein, nein, wir streiten nicht. Wir steigen alle miteinander aus der Atomenergie aus.less than a minute ago via web   Favorite | Retweet | Reply


@fteuscher @aendu @GrueneCH @christianlevrat genau, am selben strick und in die selbe richtungless than a minute ago via HootSuite   Favorite | Retweet | Reply


Sonntag, 3. April 2011

SVP, der Gipfel der Dummheit oder Kalkül?

Lange hat die SVP zum Thema Fuskushima und der Atomdebatte geschwiegen. Etwas lästernd habe ich behauptet, es sei schwierig, zu einem Thema Stellung zu nehmen, dass sich nicht auf das Thema Ausländer und Migration reduzieren lässt.

Gut 3 Wochen später haben sie es geschafft: (www.bernerzeitung.ch vom 3. April 2011):
... Ohne die Zuwanderung der letzten Jahre könnte sich die Schweiz bereits heute das AKW Mühleberg sparen, sagt die SVP der Zeitung «Der Sonntag».  .... «Wir müssen Alternativen zur Kernenergie diskutieren», sagt Parteichef Toni Brunner erstmals ...  «Geht die Einwanderung so ungebremst weiter wie bisher, kommen wir nicht um den Bau neuer Kernkraftwerke herum.»  ...
Damit übertrifft sich die SVP in Sachen Dummheit selber. Diese Aussage ist doch der Gipfel des Kleingeists. Oder halt eiskaltes Kalkül.

Ist den Leuten eigentlich noch bewusst, dass in Deutschland der 1930er Jahre auch bestimmte Bevölkerungsgruppen für alle Probleme verantwortlich gemacht wurden? Think!

Freitag, 1. April 2011

Strongman Run 2012

Welche Idee könnte ich nach meinem vierzigsten verwirklichen? 

Ihr kennt mich: Es wird ganz sicher kein Porsche und keine Ducati sein. Es wird eher ein persönlich, körperlich hoch gestecktes Ziel sein. Die Anfrage für den GP Bern habe ich ausgeschlagen, bis im Mai ist es nicht realistisch, nur annähernd fit zu werden.

Dann kam Manuela mit ihrem Tweet "Wenn ich es noch lange überall rumposaune muss ich diesen Strongmanrun nächstes jahr wirklich machen."  -  Ich sichere ihr Unterstützung oder einen Gegner zu und geboren war das Projekt.

Aktueller Stand am 1. April 2011: mindestens 15 kg zuviel auf den Rippen, Kondition noch schwer im Keller, noch unfähig, 16 km auch nur annähernd rennend hinter mich zu bringen. Aber ich arbeite daran! Und ich bin zäh! Ein bisschen Dreck tut mir nichts.
Aussicht bis in knapp einem Jahr: machbar!

Hier ein paar Impressionen des Strongman Run 2010 in Thun