Sonntag, 30. Oktober 2011

MyJourney - Farmers Life


"Gib einem Hungernden einen Fisch, dann wird er heute satt. Lerne ihn zu fischen, dann wird er immer satt" - David und ich haben etwas gelernt.

MyJourney - Armut und Herzlichkeit in Bangladesch

Es ist Sonntag 10.20 Uhr, vor wenigen Minuten sind wir vom Dhaka Airport Richtung Dubai und Zürich abgeflogen. Links neben mir sitzt ein junger Deutscher, der bei Dhaka in einem neuen Kraftwerk auf Montage arbeitet, rechts von mir ein Bangladescher, der vermutlich in Dubai arbeitet. 
Zeit, um ein paar Eindrücke zusammenzufassen. 

Freitag vor einer Woche sind wir gelandet und kriegten bald auf der Fahrt von Dhaka nach Mymensingh einen heftigen Eindruck des Landes. Die schiere Masse an Menschen überall, die überall präsente Armut war der Kulturschock, auf den man sich nicht vorbereiten kann. Obwohl uns allen durch den Flug bereits eine Nacht gefehlt hat, waren wir hellwach und saugten die Eindrücke auf. Eine gewisse Sorge kam auf, wie wir wohl erst die direkten Eindrücke "im Slum bei den Armen" verkraften werden (es gibt Gründe für die Anführunsgzeichen). Wie froh waren wir, in Mymensingh im Hotel einzuchecken und ein bisschen Abstand vom Geschehen zu nehmen.

Am ersten Tag lernten wir erst die Mitarbeiter von WorldVision Bangladesch kennen, die uns ihre Arbeit zeigten. Der erste Schritt in ein Slum war heftig! Wir gingen zwischen Wellblechhütten in einer kaum ein Meter breiten Gasse. Ich reagiere auf schlechte Gerüche extrem empfindlich, und die ersten paar Minuten waren heftig. Eine Mischung von Abfällen, Fäkalien und Verwesung wehte mir entgegen. Ich war kurz davor, mich zu übergeben und flüchtete meine Nase zum Schutz in die eigenen Kleider und bekannten Geruch.

An Gerüche gewöhnt man sich in wenigen Minuten; so konnte ich den Slum mit Augen und Ohren wahrnehmen. Die Menschen, die hier leben, schienen nicht hierhin zu gehören, zu gut sahen sie aus: saubere, farbige Kleidung, ein zufriedenes Lachen und ein ehrliches aufgeregtes Interesse an uns Besuchern. Ich fühlte mich zwar wie erwartet am falschen Ort, aber durch ihre Aufmerksamkeit sehr willkommen.

Es gab noch einen Geruchsschock einen Tag danach, weil der Zugang zur Gemeinschaft neben einem Lager von Fischfutter durchführte. Später wurde mein Geschmacksinn nur noch durch mein eigenes zwei Tage getragenes T-Shirt strapaziert.

Gerade Kinder sind unendlich dankbar. Sie führen ihre Spiele vor, stellen sich vor mit "how are you?" oder "what is your name?" vor. Ich habe den Spiess umgekehrt und die Kinder gefragt, wie sie heissen. Mein bengalisches "tu mar nam ki?" und "a mar nam Andreas" klang vermutlich schlimm, aber wurde verstanden. Ich versuchte, die Namen zu wiederholen und musste meist  korrigiert werden, manchmal mehrmals, was dann wirklich sehr lustig wurde. So haben die Kinder mein Eis gebrochen.

Auch die Frauen waren extrem herzlich und freundlich, entgegen dem Bild, wie wir uns eine Muslima vorstellen. Da lag auch schon mal eine Umarmung drin, weil das Schneiden von Zwiebeln eine ach so traurige Angelegenheit ist. Auf Fragen wurde spontan, durcheinander, aufgeregt und debattierend geantwortet. Stelle bei uns Schweizern mal eine Frage in den Raum, da wird der Atem angehalten, um ja nicht aufzufallen. Es war immer gut, wenn wir Übersetzer hatten, die den Überblick behielten.

Man sah deutlich, dass es den Menschen gut geht, sobald ihre dringendsten Bedürfnisse erfüllt sind. Wenn sie Zugang zu sauberem Wasser haben und damit umzugehen wissen, wenn sie wissen, wie man sich gesund ernährt (z.B. mit Gemüse, dass sie auf kleinem Raum selber ziehen) wenn Kinder in die Schule gehen können und darüber hinaus etwas über ihre Rechte lernen, ist die Basis gelegt für eine weitere persönliche Entwicklung.

Die Herzlichkeit, die ich in Bangladesch erlebt habe, hat mich tief berührt. Jene junge Familienfrau sagt mit einer Selbstverständlichkeit und unter Zustimmung aller, dass das Grösste ist, einen fremden Gast willkommen zu heissen und ihn glücklich zu sehen. Gerne nahmen wir die angebotene Tasse Tee und einen Snack an, von dem sie so fürchteten, dass es uns nicht schmecken könnte oder zu scharf sei (man stand lachend mit einem Glas Wasser zum löschen bereit). Oder das Mädchen, dass ein Handwerk lernt und mir einen wirklich schönen handgemachten Wandschmuck, den ich mir interessiert angesehen habe,einfach schenkt. Wie schäbig kam ich mir vor, wenn wir die Einladung zum Essen oder sogar Übernachtung ausschlagen mussten. Gerne hätten wir zurückgegeben und hatten Geschenke dabei, doch beim Verteilen hatte ich jeweils einen komischen Bauch, die Stimmung war komisch. Man spürte deutlich, dass ihnen die Zeit mit uns Geschenk genug war.

Manchmal wollten die lokalen WorldVision-Mitarbeiter eine Show vorführen und uns rasch wieder vom schlimmen Ort erlösen. Nicht mit uns! Wir wollten Zeit mit den Leuten verbringen und haben dafür manche Stunde Schlaf geopfert. Und manchen Zeitplan durcheinandergebracht.

Ich werde die Menschen so etwas von vermissen. Während dem Flug von Dhaka nach Dubai, als ich beim Schreiben dieses Textes an die verschiedenen Erlebenisse dachte, steckte ein fetter Kloss im Hals und die Augen feuchteten sich.

Bei der Kampagne "MyJourney" kommt die Herzlichkeit meines Erachtens gut heraus. Sie zeigt Kinder, denen es gut geht, weil WorldVision ihre dringenden Probleme gelöst hat. Sie haben eine Perspektive, können etwas aus ihrem Leben machen und ihre Träume wahr werden lassen. Sie werden leben, nicht nur überleben, und sie werden ohne weitere Hilfe Mitglieder, wenn nicht sogar Stützen der Gesellschaft.

Freitag, 28. Oktober 2011

MyJourney - Bootsfahrt der Gegensätze

Die lokale Organisation von WorldVision hat uns heute Freitag zu einer Bootsfahrt eingeladen. Wir, die wir mit WorldVision Schweiz da zu Besuch sind, haben die Fahrt als Auszeit sehr genossen. Ich sass lange Zeit alleine auf dem Heck des Schiffs und konnte meinen Gedanken nachhängen. Es sind mir zu dem Land, zu dem Tag heute, zu den Menschen viele Gegensätze eingefallen. Im Moment stehen wir zur Rushhour (trotz freiem Freitag) im Stau, und ich habe Zeit, die Gedanken zu sammeln. Ein paar Gedanken ohne näheren Zusammenhang.

Ein Gegensatz wurde kürzlich beschrieben: einerseits versucht die Schwerindustrie das Land auf ihre Art zu entwickeln, verschmutzt aber damit die Lebensader vieler Menschen, indem sie die Lebensader, das Wasser unbrauchbar macht.

Abwechslungsweise hat sich das Bild während der Fahrt verändert, denn oft sind starke Gegensätze am linken und rechten Flussufer zu sehen.
- auf der einen Seite die umweltzerstörende Schwerindustrie, auf der anderen Seite grünes Land
- auf der einen Seite Pärke und Villen, auf der anderen Seite Leute , die neben Abfallbergen im Fluss baden.
- unser Besuch vom vormittag, wo sie sauberes Wasser haben, und Leute, die auf dem Boot leben und sich Wasser aus dem Fluss in den Mund schaufeln.

Trotz all diesen scheinbar unlösbaren Problemen haben die Leute, die wir kennen lernen durften, eine unglaubliche Lebensfreude. Mehrmals haben wir Explorer die Frage gestellt, was denn das Geheimnis ihres Glücks sei. Die Antwort heisst immer etwa "die Sorgen weglegen". Die Situation ändert sich nicht, indem man sich Sorgen macht. Lächle, und es geht dir besser. Wie viele sind bei uns zufrieden? Ich wollte, ich könnte etwas von der Zufriedenheit, von der Freundlichkeit der Menschen hier mit nach Hause bringen und verteilen.

Nirgends wie hier habe ich das urchristliche Prinzip "Geben ist seliger als Nehmen" erfahren. So wenig die Leute haben, sie würden für einen Gast das letzte Hemd geben. Nicht, um eine Gegenleistung zu heischen, sondern um jemandem etwas Gutes zu tun. Und das glaube ich voll und ganz!

Und noch ein Gegensatz zum Nachdenken: in den Slums hatten wir rasch einmal das Vertrauen, unseren Rucksack mit Pass, Portemonnaie und iPad mal zwei, drei Minuten unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Der wurde als Eigentum respektiert und weder von Kindern noch Jugendlichen noch Erwachsenen neugierig beachtet. Der Gegensatz: wir sind in einem recht guten Hotel untergebracht, sauber, aufmerksames Personal, freundlicher Direktor, ein vertrauenswürdiger Ort. Und doch erwischte Roshi einen Angestellten, der ihren Rucksack durchwühlte. Mein persönlicher Fühler, wem ich Vertrauen kann, wird im Moment völlig neu geeicht.

MyJourney - Wasser als Lebensgrundlage

Leider, leider wurde unser Explorer-Team heute empfindlich dezimiert. Sandy, Roshi und David haben sich heute früh auf den Heimweg gemacht. Ich bleibe noch zwei Tage und schaue dem Wirken von WorldVision noch zwei Tage zu.

Thema heute: Wasser und Hygiene.

Wasser ist unsere Lebensgrundlage, sauberes Wasser und der Umgang damit ist eine Frage der Lebensqualität. Die Leute des Quartiers, das wir besucht haben, hatten früher ihr gesamtes Wasser aus dem nahen Fluss geholt. Wegen verschiedenen Einflüssen, darunter die Schwerindustrie, ist das Wasse heute stark verschmutzt. Es hat eine dunkelgraue Trübung, der Sandboden am Ufer riecht fremd. Es wird zwar im Fluss gebadet, aber man hat sich Regeln aufgestellt, dass kleine Kinder nicht darin baden oder zumindest nie mit Kopf unter Wasser gehen. 

Jetzt gibt es ein zweites Problem: in den höheren Bodenschichten gibt es natürliches Arsen, welches das Grundwasser belastet. So sind die herkömmlichen Brunnen, welche das Wasser aus ein, zwei Meter holen, nur eine ungenügende Verbesserung.

WorldVision hat hier Brunnen gebaut, welche das Wasser aus 10 bis 15 Meter Tiefe holen. Das Wasser wird mit einer elektrischen Pumpe geschöpft. Es entstand ein kleines Quartierzentrum, wo etwa zweimal pro Tag die Wasservorräter der Familien in Alutöpfen aufgefüllt werden.
Sauberes Wasser ist eine Sache, der saubere Umgang damit eine andere. Zusammen mit dem Brunnen wurde hier das Programm WASH lanciert, das die Leute den sauberen Umgang mit Wasser und mit sanitarischen Einrichtungen zeigt. Sie kennen den Zusammenhang zwischen Hygiene und Krankheiten repektive Gesundheit. Sie können Durchfallerkrankungen selber behandeln, ohne grad zum Arzt zu gehen.

Sweetie, ein etwa sechsjähriges Mädchen, hat mir gezeigt, was es gelernt hat, dass man vor der Toilette die Sandalen wechselt, das man sich nach der Toilette die Hände mit Seife wäscht und die Füsse spült. Sie hat mir auch gezeigt, wie man sich ein Glas sauberes Wasser bereitstellt und trinkt. Sehr gerne habe ich auch ein Glas Wasser getrunken (trotz aller Warnungen, ja nur ungeöffnete Wasserflaschen anzunehmen). So wie hier Hygiene gelebt wird, habe ich volles Vertrauen.

Hätten wir Schweizer alle dieses Verständnis, würden unsere Autobahntoiletten ganz anders aussehen.

MyJourney - Gewässer


In meiner damaligen Bewerbung für MyJourney habe ich ja erwähnt, dass wegen der hohen Bevölkerungsdichte die Entsorgung von häuslichen Abwässern ein Thema sein kann. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass häusliche Abwässer längst nicht die erste Priorität hat.

Bei den Fahrten durch das Land fällt sehr schnell eines auf: es wimmelt nur so von Wasserläufen, Tümpeln, kleinen Seen, im Süden bei Dhaka die grossen Flüsse. Der Boden scheint ziemlich überall siltig und somit wenig durchlässig, dass die Tümpel lange, wenn nicht ständig bestehen bleiben.

Ausserhalb der grossen Städte scheinen diese Wasserstellen recht natürlich. Klar gibt es bereits auf den ersten Blick grosse Unterschiede, doch generell sieht man den Gewässer rasch an, dass sie leben. Fast immer wächst am Rande der Tümpel Gras, in vielen davon sieht man die Fische nach Insekten springen. Der natürliche Lauf des Wasser scheint zu funktionieren. In vielen dieser flachen Tümpeln wird Reis gezogen, dem Hauptnahrungsmittel der Bangladescher.

Klar, ein paar haarsträubende Beispiele gab es auch zu sehen. Oft hat es Wassergräben am Strassenrand, in denen sich viel Abfall sammelt. Wenn diese Gräben direkt ins nächste Reisfeld führen, ist es schon nicht mehr so appetitlich.

Probleme mit den Gewässern gibt es dort, wo sich Industrie angesiedelt hat. Gerade in Dhaka ist das sehr spürbar. Zwar hat die Regierung Gesetze ausgeschafft, dass industrielle Abwässer nicht so in die Gewässer geleitet werden dürfen, doch fehlen Mittel und der Wille, diese umzusetzen. Es hat übrigens recht namhafte Industriebetriebe darunter.

In weniger entwickelten Gebieten scheinen die Gewässer trotz der schieren Menschenmasse wesentlich gesünder zu sein. Sollte es  in den nächsten Jahren zu einer Entwicklung kommen, was durchaus wünschenswert wäre, wird der Gewässerschutz eine wichtige Rolle spielen müssen. Das Beispiel ist bekannt: kann sich plötzlich eine breite Masse eine Waschmaschine leisten, muss dazu die Energie bereitgetellt werden. Dieser Gedanke weitergesponnen, gilt dasselbe auch für die Versorgung mit Wasser wie mit der Entsorgung der Abwässer.
 

MyJourney - Jalchatra/Subokchona, Entwicklungsprogramm Landwirtschaft

Es bleibt ereignisreich! Endlich, endlich hat unser Filmteam das Einreisevisum bekommen und kommt heute Dienstag an. Darum haben wir gestern rasch unser Programm umgestellt, Hotel in Mymensingh ausgecheckt und (entgegen den eigentlichen Richtlinien von WorldVision) bei Dunkelheit etwa eineinhalb Stunden nach Jalchatra gefahren. Dort wurden wir wie gewohnt und doch so ungewohnt herzlich und aufwändig begrüsst. Es wurde uns eine kulturelle Show gezeigt, mit Tanz und Gesang, mit Kindern und Jugendlichen, die sich gewaschen hat. Ich werde sicher noch etwas darüber posten.
Jalchatra ist eine ländliche Gegend, entsprechend ruhig war die Nacht im Gasthaus.


Heute Dienstag war der Besuch einer Landwirtschaftsschule in Subokchona auf dem Programm. Es werden Leute ausgebildet im Anbau von Gemüse, und unter anderem werden auch Versuchsprojekte auf dem Gelände unternommen. Ein Pilotprojekt ist der Anbau von Sommertomaten, die hier ausserhalb der eigentlichen Gemüsesaison geerntet werden. Ausserhalb der Saison bedeutet, dass sie auf dem Markt zu wesentlich besseren Preisen verkauft werden können, etwa 80 Taka (1 CHF) statt einem Zehntel davon für saisonales Gemüse. Dies geschieht zum grossen Teil in Zusammenarbeit mit der staatlichen Universität.

Solches kann das Leben auf dem Land wesentlich erleichtern, die Selbständigkeit fördern und die Abwanderung in die Städte vermindern.

Ein weiteres Programm in Subokchona ist die Fischzucht in einem Tümpel. Besagter Tümpel ist zwar etwas veralgt und trüb grün, aber gesund, wie anhand der natürlich hier lebenden Frösche zu erkennen ist. WorldVision stellt für dieses Programm die Fingerlinge (frisch geschlüpfte Fische) zur Aufzuchtzur Verfügung.

Die Aufgabe von WorldVision Bangladesch in Subokchona ist zwar auch das vermittlen und finanzieren von Kühen (hier wieder die Red CitagonCattle), Schweinen, Saatgut und so weiter, aber viel mehr noch das KnowHow, Schulung der Ausbildner, Initiative von Pilotprojekten wie die Tomaten oder aufgepfropfte Mangobäume. WorldVision hat wie bei jedem Entwicklungsprojekt das Ziel, sich nach etwa 15 Jahre zurückzuziehen und eigenen Ressourcen an einem neuen Ort zu nutzen. So soll die Lamdwirtschaftsschule in einigen Jahren selbstständig funktionieren können.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

MyJourney - Sumi Akdhera, 14 Jahre



Heute durfte ich wieder einmal eine junge Dame kennenlernen: Sumi Akdhera, 14 Jahre (und wer jetzt denkt, es gäbe ein Muster, liegt falsch. Mädchen melden sich wesentlich leichter freiwillig).

Sumi lebt in einem Slum in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Sie hat das Glück, in eine Schule nahe dem Slum zu gehen. Daneben nimmt sie an einem Sozialprogramm von WorldVision teil, dass sie unter anderem über das leider weit verbreitete Thema Frühheirat und Kinderrechte unterrichtet.

Zum Programm gehört gehört, dass sie ihr neues Wissen an ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Sumi hat es geschafft, dass die Hochzeit einer Kollegin abgegt wurde.

Ich habe sie gefragt, was sie den später einmal werden möchte. Spontan kam die Antwort "Doctor" (also Ärztin). Sie kennt auch den strengen Weg. Ich denke, sie hat das Herz und den Willen, das zu erreichen.

Dienstag, 25. Oktober 2011

MyJourney - Warmherzige Empfänge



Immer wieder überwältigend und ganz und gar gewöhnungsbedürftig sind die freundlichen warmherzigen Empfänge hier in Bangladesch. Es ist unglaublich, welcher Aufwand betrieben wird, um uns willkommen zu heissen. Diesen und ähnliche Willkommenstänze (Dauer ca. fünf Minuten) haben wir bereits dreimal erlebt, davon zweimal mit Live-Musik. Die Blütenblätter, die gestreut werden, gibt es hier nicht, sondern nur in höher gelegegen Regionen, das heisst, die müssen auf dem Markt, der gut und gern mal 10-20 km entfernt ist, besorgt werden.

Die Empfänge sind nur ein Teil der Warmherzigkeit. Man wird eingeladen zu einem kleinen Snack, zu einem Tee, man bietet uns sogar an, bei sich zu wohnen. Man hat das Gefühl, die Leute würden ihr buchstäblich letztes Hemd geben für einen Besucher (und es kommt vor, dass dies hier wörtlich zu nehmen ist). Die Snacks sind dann aber auch einmal etwas "spicy", scharf, und irgendwie haben wir Schweizer/Europäer uns den Ruf erschaffen, dass wir scharfes nicht so gut vertragen; man steht auch mal grinsend mit einem Glas Wasser bereit, wenn die Paste aus grünen Peperoncini (oder ähnlich) probiert wird.

Besonders Kinder sind extrem neugierig, halten an, kommen ein paar Schritte mit dir, geben dir die Hand und stellen sich mit Namen vor.
Dieser Text und Video kann nur ungenügend zeigen, wie es wirklich ist, denn es war mir wohlbekannt, dass die Menschen in Asien sehr gastfreundlich sind. Um es zu realisieren, muss man es erlebt haben.

Sonntag, 23. Oktober 2011

My Journey - Naregis Aktere, 18 Jahre



Naregis Aktere ist eine junge 18 jährige Frau. Sie wohnt in den Slums von Mymensingh, Bangladesch, übrigens in Nachbarschaft zu Sonja, die hier erst gerade vorgestellt wurde.
Im Rahmen unseres Besuches durfte ich ihr Haus besuchen und sie interviewen. Mit dabei war die Ärztin Dr. Dilshad Armin (hat eine Praxis in Mymensingh und arbeitet daneben für das "Mymensingh HIV&AIDS Prevention Project" von WorldVision Bangladesch.
Zu Naregis: sie hat selber noch keinen Job, hat aber die 10 Klasse abgeschlossen. Sie lebt mit Mutter, zwei Schwestern und einem Bruder in einer Hütte mit zwei Zimmern, total vielleicht zehn Quadratmeter gross. Den Vater hat sie bereits im Alter von eineinhalb Jahren verloren. Für die Familie sorgt der Bruder mit einem kleinen eigenen Geschäft: er macht und verkauft Matratzen.
Sie kam als Teilnehmerin zum "Mymensingh HIV&AIDS Prevention Project", weil sie als Kind einen WorldVision-Sponsor hatte. In diesem Programm wird erklärt, wie man sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen kann, aber auch, dass Kranke nicht ausgegrenzt werden müssen. Die Message ist simpel: Zusammen essen ist Ok; sich umarmen ist Ok; zusammen schlafen (bedeutet, das Bett teilen, ohne Beischlaf) ist Ok; Rot durchgestrichen sind zum Beispiel die Plakate, wo sich einer eine Spritze in den Arm setzt.
Naregis hat also an diesem Programm teilgenommen. Damit wurde sie auch zur Botschafterin der Kinder und jungen Erwachsenen in ihrer Umgebung. Am Anfang war es natürlich schwierig, wenn sie als junges Mädchen etwas erzählen wollte, man glaubte ihr nicht, weil sie halt zu jung war. Später, als WorldVision mit weiteren Projekten in der Gegend aktiv wurde und zunehmend einen guten Ruf genoss, wurde das Teilen des Wissens wesentlich leichter, es wird mittlerweile gut akzeptiert.
ich habe noch gefragt, wie denn das Leben von Naregis in fünf Jahren aussehen wird, was ihre Träume oder Ziele sind. Ihr Wunsch ist, zur Armee zu gehen, fürchtet aber, dass dies nicht geht, weil die Armee strenge Anforderungen an die körperliche Konstitution stellt (und Naregis ist wirklich zierlich).

MyJourney Tag 3 - Ernährung und Hygiene

MyJourney - Sonja preist ihr Taschen an.



Sonja, 16 Jahre alt, lebt in einem Slum in Mymensingh, Bangladesh, zusammen mit Eltern und zwei Geschwistern in einem Raum von etwa sechs Quadratmeter, und einem nochmal so grossen Raum für das Geschäft der Familie. Sie war ein WorldVision-Sponsorkind, das heisst in diesem Fall unter anderem, dass sie in Genuss von Schule, Ausbildung für Hygiene und besonders HIV-Prävention sowie handwerklicher Ausbildung kam. Ihr Business sind Plastiktaschen.
Eigentlich waren wir schon fast auf dem Rückweg, als sie uns freundlich bestimmt einlud, ihr Haus zu besuchen, damit sie uns ihre Taschen zeigen kann. Ich merkte sofort, dass sie extrem aufgeweckt ist und bat sie, mir die Tasche anzupreisen. Sie tat es enthusiastisch, sinngemäss: "es ist eine gute Tasche, sie ist stabil, das Material geht bei Regen nicht kaputt!" Wir haben ihr ein paar Taschen abgekauft, zu Preis zwischen 100 und 300 Taka (CHF 1.25 bis 3.75).
WorldVision hat viel geholfen, dass Sonja diese junge Frau geworden ist, mit ihrem Wissen, ihrem Enthusiasmus hat sie gute Chancen, entweder dem Slum zu entfliehen oder ihren vielen Nachbarn als Stütze zu dienen.

Samstag, 22. Oktober 2011

My Journey Tag 2 - HIV-Prävention

Gastbeitrag von Sandy Bürgin

What a day. Ich kann es kaum beschreiben. Nach der 1. Nacht hier im Hotel haben wir uns heute auf den Weg begeben zum WorldVision Büro hier in Mymensingh. Leider etwas zu spät angekommen (mitten in der Andacht die Sie jeden Tag haben). Wir lernten alle Mitarbeiter, die verantwortlich sind dafür kennen, und die haben uns anhand einer Präsentation vorgestellt, wie es hier mit den Erkrankungen, HIV, Hepatitis, etc. aussieht. Ebenfalls die Statistik, wie sie sich verändert, seit dem WorldVison sich dafür einsetzt.

Nach einem Snack sind wir losgezogen.
Erster Halt, Slums von Mymensingh. Wir wussten gar nicht recht wo hin es geht. Und nach dem was wir gestern alles gesehen haben auf dem Weg hier hin haben wir gedacht wie schlimm die hier leben, aber was wir hier in den Slums gesehen haben übertrifft alles. In den Gassen zwischen diesen Baracken stehen hunderte Kinder, die Leute Kochen auf dem Boden, draussen, drinnen, jedesmal wenn man in eine Baracke sieht sind sie am arbeiten, auf dem Boden, auf dem Bett. Mehr gibt es nicht.

Nun wurden wir eingeladen in ein „Haus“ wo 4 Mädchen auf dem Bett sassen und uns empfangen haben.

World Vision erzählt und lernt diesen Kindern hier in den Slums (nicht nur den Kindern) wie man sich schützen kann vor all diesen Krankheiten. Wöchentlich besucht WV die Slums. Anhand von Büchern, mit eindeutigen Bildern und echten Fotos, beschreibt WV die erkrankungen, wie man sich davor schützt, wie man damit umgeht etc.

Jeder von uns hat eines dieser Mädchen danach „Interviewt“, natürlich mit einem Dolmetcher.

Ich sass also da auf diesem Bett, mit diesem Mädchen, (Marc und Andreas waren auch dabei). Sie war 20 Jahre alt, lebte da drinnen mit ihrem Bruder und Ihrer Mutter. Der Raum war gerade mal HÖCHSTENS 3x2 Meter gross. Das war die ganze Wohnung. Das Bett gilt Tagsüber als Tisch/Sofa/was es gerade braucht. Und wir Gäste durften sogar darauf Platz nehmen. Die Wände waren rundherum mit Zeitungspapier abgedeckt, das Dach war keine 2 Meter hoch und war aus Wellblech. Da hing doch tatsächlich eine Weltkarte an der Decke, auf die Frage hin ob die aus einem bestimmten Grund hier hängt und sie weiss was das ist hat Sie gesagt: Wenn die Sonne auf das Wellblech scheint kühlt ein stück Papier das ganze etwas ab, und auf dieser Karte sei BANGLADESH (dass die ganze Welt darauf zu sehen war ist ihr nicht bewusst).

In diesem Moment, als ich da drinnen war, mir trotz Deckenventilator der Schweiss runter lief und Sie mir erzählte dass Sie hier zu dritt schlafen, genau in dem Moment hatte ich schwerstens zu Kämpfen. Als wir durch diese Gassen gingen am Anfang fragte mich ein WV-Guide ob es mir was ausmacht hier durch zu gehen, und ich sagte ganz klar nein, aber in diesem Moment wurde mir alles erst so richtig bewusst.

Es gibt ca. 1000 „Zimmer“ in diesen Slums. Davon gibt es gerade mal 3 WC’s verteilt auf all diese Leute. Sagen wir mal, da leben Durchschnittlich zwischen 4000 und 5000 Leute, auf 1000 Wohnungen verteilt, die jeweils eine Grösse von 2x3 Meter haben und im Ganzen 3 WC’s! Ich kann es nicht fassen.

Trotzdem, die Wärme, die Offenheit, die Ausstrahlung dieses wunderhübschen „Mädchens“ werde ich nie vergessen. Auf die Frage hin, was sie sich wünschen würde wenn sie 3 wünsche Frei hätte, hat sie gesagt: „einen Job, damit Sie ihre Familie ernähren kann“. (Kein Geld, kein Haus, keine Auto, nein, ….einen Job)

Viele Leute, besonders Kinder haben uns in den engen Gassen abgefangen, sie wollten uns anschauen, uns hallo sagen, uns die Hand geben, Es ist unglaublich. Wir wurden von einer riesen Menge Kinder und auch Erwachsenen zum Auto begleitet, und das kleine Blondi (also ich) war wiedermal eine Attraktion wert. Auch mein Augbrauenpiercing hat die Kids voll fasziniert. Viele Leute, auch schon ganz kleine Kinder haben aus religiösen Gründen ein Nasenpiercing…hm, die haben sich wohl gewundert welcher Religion ich angehöre ;)

Ab ins Taxi und weiter ging’s zur nächsten Station. Ebenfalls eine Art Slums, wo jedoch die Häuser etwas Grösser waren.

Danach besuchten wir noch einen Rikschaafahrer, wir durften auch bei Ihm in sein „Haus“. Ebenfalls Slums, jedoch in einem anderen Gebiet.

Ich dachte da steht ein Tisch in dem Raum, musste dann mit Schrecken erfahren dass auf diesem „Holztisch alias Bett“ seine 3 Söhne schlafen. Er und seine Frau direkt daneben auf dem Boden. Mehr war da nicht, das war Ihr Haus, selbst gebaut, geflochtenes irgendwas mit Wellblechdecke.

WorldVision berichtet ebenfalls in diesem Gebiet über die Erkrankungen. Seit 2004 startete WorldVision diese HIV-Provention. Damals nutze genau 1% Kondome. Heute sind es immerhin bereits 30%! Aber das Team hier ist sich bewusst dass ihnen noch einiges bevor steht. In dem Team sind 2 Ärtzte mit dabei. World Vision schult nicht nur die Leute und Kinder direkt, sondern ebenfalls Lehrer und weitere Freiwillige. So wie auch dieser Rikschafahrer. Er gibt das ganze weiter in seinem Gebiet, und wenn jemand Anzeichen an eine dieser Krankheiten hat, meldet er sich einfach bei dem Rikschafahrer, der dann die Ärtzin von WorldVison weiterleitet, ohne dass das ganze Umfeld darüber informiert wird. Auch er hat all diese Bücher, Bilder Fotos etc zur Verfügung um einfach aber klar das Ganze zu Erleutern.

Nach diesem Besuch dieser Familie sind wir zurück zum WV-Office gefahren wo wir dann unseren liebevoll zubereiteten Lunch hatten. Sehr freundlich und offen ist das Bangladesh-World-Vison Team.

Andere Länder, andere Sitten, Handfood war angesagt, zumindest für die Einheimischen ;)

Weiter gings, ab in eine Rikschagarage, wo eine Menge Männer, halt eben alles Rikschafahrer versammelt waren. Die hatten alle ihre Schicht zu Ende, oder eben gerade Pause und nahmen an der HIV-Präventation teil. Anhand mehrer Kurzfilme wurde Ihnen alles erklärt, erläutert etc. Die Filme wurden speziell dafür gedreht und ebenfalls die „Schauspieler“ sind Bangladescher.

Nach den Kurzfilmen wurden die Teilnehmer einzeln abgefragt und Punkte wurden verteilt wenn die Antwort richtig war. Danach gab es auch kleine Preise für den, der am meisten gewusst hatte, die Preise durften wir dann überreichen.

Danach gingen wir in ein HopeCenter was durch WorldVision unterstützt ist. Wir kamen die Treppe hinauf und oben standen Kinder die uns mit Blumenblüten empfangen haben. Als wir in den sehr kleinen Raum reingekommen sind sassen da ca. 30 Kinder in einem Kreis auf dem Boden und sangen im Ankord: „welcome welcome welcome welcom….“ Supersüsse Kinder zwischen 2 und 6 Jahre alt. Die Lehrerin stand in der Mitte. Danach haben die uns verschiedene Lieder vorgesungen und englische Sprachspiele aufgeführt. War super süss. Ihr hättet die kleinen sehen sollen, voller Energie, super fröhlich, einfach unglaublich dieses Funkeln in den Augen. Nun kommt der Hammer, diese Kinder sind tagsüber in diesem Center (Tagesstätte) weil ihre Mütter Prostituierte sind und tagsüber keine Zeit für die Kinder haben.

Wir haben Ihnen noch Kleinigkeiten verteilt, Stifte, Spielsachen, etc, Dinge die wir von uns mitgebracht haben.

Danach sind wir 2 Blocks weiter gelaufen und da war ein Eingang wo gross darüber ein riiiieeeeeeeeesen Kondom hing. Was da alles stand konnten wir natürlich nicht lesen, aber wir fanden es lustig…..bis….wir an dem Tor vorbei gelaufen sind. Wir standen da plötzlich in einer „eigenen kleinen Stadt“ die aus einer Strasse bestand. Ja, es war der Strich. Da sassen, standen links und rechts alle Prostituierten und überall gab es Essensstände und Hinterhöfe und und und. Das waren also die Mütter der Kleinen im Center nebenan. Auch sehr viele Männer waren da, die assen, tranken, hatten diese Stände, und gingen zu den Frauen. Das war wie eine andere kleine Welt….und wir gingen einfach mittendurch und jeder hat uns angestarrt. Ich hab mich noch selten so unwohl gefühlt. Die Mädchen (und die waren oft seeeehr jung) waren alle total zu fest geschminkt, oft auch ziemlich zugedröhnt (so kam es mir auf jedenfall vor) und…ich kann gar nicht darüber richtig schreiben, ich glaube dieses Erlebniss muss ich zuerst verdauen.

Die Arbeit von WorldVision hier besteht ebenfalls darin die Leute aufzuklären über alles….jetzt wissen wir auch warum am Eingang ein 3 Meter grosses Kondomschild ist.

Zurück im Hotel, noch einmal alles durch den Kopf gehen lassen. Ich glaube ich habe mehr als die Hälfte nicht geschrieben. Das waren so viele Eindrücke an einem Tag, und was für welche. Wenn ihr fragen habt, meldet euch bei mir, fragt mich einfach.

Fazit: Es ist unbeschreiblich, unglaublich. Gestern haben wir gedacht: boah, wie leben diese Leute, das gibt’s ja gar nicht, und trotzdem sehen diese Leute 10 mal glücklicher aus als wir.

Heute kam alles ganz anders, wir haben das tiefste Level gesehen was man glaub ich sehen kann, hoffe ich zumindest. Und trotzdem, diese funkelnden Augen, diese wärme, eine unbeschreibliche Ausstrahlung die ich nie vergessen werde und mich zu tiefst beeindruckt. Ich bin gespannt auf morgen, wir besuchen diverse Familien.

MyJourney, erste Eindruecke


Auf der gestrigen Fahrt von Dhaka Airport nach unserem Standort in Mymensingh konnten wir die ersten Eindruecke des Landes gewinnen. Die Strasse eignet sich dafuer sehr gut.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Lasst die Reise beginnen

Beim Check-In, wir drei Explorer mit dem Projektleiter Marc Suess.
Die Reise nach Bangladesch beginnt! Um 15.35h werden wir Richtung Dubai abfliegen, von dort aus weiter nach Dhaka.

Wer ein bisschen mit uns reisen will, sieht unsere Daten:
Emirates EK 88 - Zürich > Dubai
Ab: Do. 20.10. 15.35h MESZ // Ortszeit 15.35h (UTC+2)
An: Do. 20.10. 21.40h MESZ // Ortszeit 23:40h (UTC+4)
http://www.flightradar24.com/UAE88

Emirates EK 582 - Dubai > Dhaka
Ab: Fr. 21.10. 00.00h MESZ // Ortszeit 02.00h (UTC+4)
An: Fr. 21.10. 02.40h MESZ // Ortszeit 08.40h (UTC+6)
http://www.flightradar24.com/UAE582

Sonntag, 16. Oktober 2011

Mit WorldVision nach Bangladesch

Nächsten Donnerstag wird ein Team nach Bangladesch reisen und dort Projekte der WorldVision besuchen. Ich werde dabei sein!

Wie kommt's? Zur Zeit läuft die Aktion "My Journey" der WorldVision Schweiz. Es werden Leute gesucht, die mit nach Bangladesch, Tansania, Nicaragua oder Georgien reisen und dort bei einem Projekt von WorldVision mitarbeiten, beobachten und darüber berichten.

Kurz und gut, ich habe mich spontan beworben, es wurde abgestimmt (ich kann gar nicht genug danken all denen, die gestimmt haben), fuhr an das Casting und darf nun im ersten Team nach Bangladesch dabei sein.

Am Do. 20.10.2011 15.35h werden wir ab Zürich in Richtung Dubai und Dhaka abfliegen, zurückkehren am Freitag 28.10.2011 20.45h.

Dazwischen werden wir das Leben in Bangladesch beobachten, in Projekten mitarbeiten und darüber berichten. Ein kleines diskretes Filmteam wird uns begleiten, das Filmmaterial wird jeweils am selben Tag zu einem Spot verarbeitet, welcher tags darauf in den Werbeblöcken von SF1, SF2 und weiteren Schweizer Werbefenstern läuft. Daneben werden wir unsere Eindrücke per Facebook, Twitter und Blogs weitergeben.

An folgenden Stellen werden meine persönlichen Berichte zu sehen sein:
Wer gerne über die Blogberichte unterrichtet sein möchte, abonniere sich am Besten den RSS-Stream dieses Blogs. So oder so werde ich einigen Leuten die News per E-Mail senden; wenn Du gerne in den Verteiler möchtest, teile mir das bitte mit.

Wer mir etwas mitteilen möchte oder eine Frage hat, tut dies am Besten über Twitter, als E-Mail an aendu71@gmail.com oder als iMessage an diesselbe Adresse.

Nun, ich bin gespannt! Ich rechne mit vielen Eindrücken, ich weiss nicht, was mich alles erwartet. Als eines der ärmsten Länder weltweit wird das Land seine Spuren hinterlassen.