| November 2010 |
Es war ein kühler Wintermorgen im Februar 2011, als ich zu mir selber sagte:
"Es gibt kein schlechtes Wetter zum Velofahren. Es gibt nur schlechte Ausrüstung. - Du kannst Kleider mitnehmen zum Umziehen, du kannst im Büro duschen. 'Es könnte vielleicht gegen Abend regnen' ist eine billige Ausrede. Also los!"
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| Januar 2012 |
Nachdem mein alter Twingo bis im Juli nur rumgestanden ist, wurde er zum Abbruch gebracht. Das Familienauto behalten wir selbstverständlich.
Im Fahrwasser der neu erreichten Fitness bin ich in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 gut 300 km gejoggt. War es mir anfangs nicht möglich, einen halben Kilometer am Stück zu rennen, bin ich jetzt auch mal über 10 km unterwegs.
Durch all die Betätigungen habe ich mein Gewicht wesentlich reduzieren können. Der BMI hat sich von 34 auf 29 reduziert. Ich denke, die zwei Portraits zeigen die Veränderung deutlich.
Doch es gibt wichtigeres als nackte Zahlen, nämlich die gewonnene Lebensqualität. Die gewonnen Fitness erleichert so manches, bis hin zum simplen Treppensteigen. Etwa eine Stunde Arbeitsweg pro Tag, ohne die Hektik des Autofahrens, ist sehr entschleunigend, gibt Zeit zum Denken, zu Tagträumen, zum Ausgleich.
